10 February 2026, 12:35

GTime zahlt seinem Editor 4.800 Euro – und entfacht die Debatte um faire Löhne

Ein Plakat mit der Aufschrift 'Bist du einer von denen, die in dieser Krise in unserer Geschichte nicht k├Ąmpfen und andere k├Ąmpfen lassen? K├Ąmpfe oder zahle.' und einer Waage auf der linken Seite.

GTime zahlt seinem Editor 4.800 Euro – und entfacht die Debatte um faire Löhne

Deutscher Twitch-Streamer GTime gewinnt an Popularität – doch die aktuelle Debatte über die Bezahlung von Videoeditoren rückt ihn in den Fokus. Seine Entscheidung, seinem Editor Enno 4.800 Euro monatlich plus die Hälfte der YouTube-Einnahmen zu zahlen, sorgt für Diskussionen. Kritiker, darunter der Kollege gTasty, werfen die Frage auf, ob dieses Modell faire Vergütungsstandards in der Branche setzt.

Der Streit entzündete sich, als der Streamer Papaplatte für die Unterbezahlung seines ehemaligen Editors in die Kritik geriet. Zwar räumte er seinen Fehler später ein, doch der Vorfall lenkte die Aufmerksamkeit auf ein grundlegendes Problem: die faire Entlohnung in der Content-Branche. Ein YouTuber bezeichnete die Missstände als systemisch und betonte, dass Creator real Geld verlieren, wenn die Arbeit von Editoren unterbewertet wird.

GTime verteidigte sein eigenes Vorgehen und hob Ennos Leidenschaft und Engagement hervor. Gleichzeitig wies er gTastys Kritik zurück und argumentierte, dass Menschen nicht wie bloße Ressourcen behandelt werden dürften. Während der durchschnittliche Monatslohn für Videoeditoren in Deutschland bei etwa 3.750 Euro liegt, gibt es für die Streaming-Branche keine spezifischen Daten. GTimes Modell – 4.800 Euro Fixgehalt plus Umsatzbeteiligung – sticht als ungewöhnlich großzügig hervor.

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Die Debatte hält an, mit Streitpunkten wie Gehaltsobergrenzen und angemessener Bezahlung für Editoren in der Streaming-Welt. GTime führt einen Großteil seines Erfolgs auf Ennos Unterstützung zurück und unterstreicht damit seine Überzeugung von fairer Vergütung.

Die Diskussion um die Editoren-Bezahlung bleibt ungelöst, wobei GTimes Ansatz als seltenes Beispiel für höhere Löhne gilt. Während einige sein Modell kritisieren, sehen andere darin einen Schritt hin zu besseren Branchenstandards. Der Konflikt spiegelt die größeren Spannungen wider, die in der Content-Erstellung um faire Entlohnung bestehen.