02 April 2026, 20:11

Heidelberg und Mannheim fusionieren ihre Medizinischen Fakultäten bis 2027

Schwarzes und weißes Foto von formell gekleideten Männern, die mit einem Gebäude im Hintergrund posieren, mit Text unten, der "Medizinische Fakultät der Universität New York und die Gründer des Medizinischen Departments" lautet.

Heidelberg und Mannheim fusionieren ihre Medizinischen Fakultäten bis 2027

Universität Heidelberg treibt Fusion der beiden Medizinischen Fakultäten in Heidelberg und Mannheim voran

Bis Januar 2027 sollen die beiden Einrichtungen zu einer der größten Medizinischen Fakultäten Deutschlands zusammenwachsen. Nach Angaben der Verantwortlichen wird das Bündnis Forschung, Lehre und Patientenversorgung in der gesamten Region stärken.

Die Fusion wurde nach jahrelanger Vorbereitung bestätigt. Die beiden Universitätskliniken werden zu Beginn des kommenden Jahres offiziell vereint. Die Rektorin der Universität Heidelberg begrüßte die Entscheidung und dankte den Landesbehörden und Ministerien für ihre Unterstützung. Prof. Dr. Michael Boutros, Dekan der Heidelberger Medizinischen Fakultät, betonte, wie der Schritt zu den langfristigen Zielen der Universität als Exzellenzstandort passe.

Die gemeinsame Fakultät wird sich auf Grundlagenforschung, medizinische Ausbildung und die Übertragung von Wissen in die klinische Praxis konzentrieren. Prof. Dr. Sergij Goerdt, Dekan der Mannheimer Medizinischen Fakultät, unterstrich, dass die Fusion eine hochwertige Ärzteausbildung für die zukünftigen Anforderungen im Gesundheitswesen sichere. Beide Standorte werden ihre renommierten Studiengänge auch unter der neuen Struktur weiterführen.

Das Bündnis stärkt zudem die Health & Life Science Alliance Heidelberg Mannheim, einen Innovationshub für die medizinische Forschung. Durch standortübergreifende Planung sollen Krankenhausdienstleistungen, Forschungsprojekte und Lehre besser koordiniert werden. Zwar liegen noch keine genauen Studierendenzahlen für 2024 vor, doch allein die Heidelberger Fakultät zählte im Wintersemester 2019/20 rund 4.980 Studierende.

Bis 2027 entsteht so eine der größten Medizinischen Fakultäten Deutschlands. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Lehre und Patientenversorgung zu verbessern. Die neue Struktur soll den Ruf der Region als führender Standort für medizinische Innovation weiter festigen.

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