18 April 2026, 16:11

Hessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband

Kalender mit dem Titel "Preisträger Wiki Loves Monuments Deutschland 2015" zeigt eine Collage deutscher Denkmäler aus dem Jahr 2015.

Hessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband

Die Landesregierung von Hessen hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) 150.000 Euro zur Unterstützung seiner Arbeit in der Bewahrung von Geschichte und kulturellen Traditionen bewilligt. Die Förderung überreichte Innenminister Roman Poseck im Haus der Heimat in Wiesbaden. Offizielle Vertreter bezeichneten die Mittel als ein starkes Signal für das Engagement in Erinnerungskultur und Gemeinschaftsprojekten.

Der BdV in Hessen vertritt deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler in der gesamten Region. Die Organisation widmet sich der Dokumentation der Lebenserfahrungen von Flucht, Vertreibung und Neubeginn und fördert gleichzeitig den Dialog sowie den kulturellen Austausch.

Der Landesverband nutzt die Gelder, um seine gemeinsame Geschäftsstelle zu stärken, die groß angelegte Projekte koordiniert und kleinere regionale Gruppen unterstützt. Ein Teil der Mittel fließt zudem in Veranstaltungen, Bildungsprogramme und die Pflege von Traditionen.

Rose-Lore Scholz, stellvertretende Landesvorsitzende des BdV, nahm die Förderung als Vertrauensbeweis für die Arbeit der Organisation entgegen. Trotz knapper Haushalte hielt die Landesregierung die volle Förderung aufrecht und unterstrich damit die Bedeutung der historischen Erinnerung. Der Verband schafft weiterhin Räume für den Austausch und sorgt dafür, dass die Geschichten von Vertreibung und Widerstandskraft sichtbar bleiben.

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Mit den 150.000 Euro werden der Betrieb des BdV gesichert und seine kulturellen Initiativen ausgebaut. Durch die Finanzierung von Verwaltungsstrukturen und lokalen Projekten stellt das Land sicher, dass die Erfahrungen der Vertriebenen für kommende Generationen bewahrt werden. Die Organisation plant, die Mittel einzusetzen, um ihre Rolle als Ort der Erinnerung und des gesellschaftlichen Engagements weiter zu festigen.

Quelle