Hockenheimring: Formel 1 kehrt nach finanzieller Absage nicht zurück
Oswin BolanderHockenheimring: Formel 1 kehrt nach finanzieller Absage nicht zurück
Formula 1 wird nicht zum Hockenheimring zurückkehren, nachdem die Landesregierung eine finanzielle Unterstützung ausgeschlossen hat. Mit dieser Entscheidung sind die Hoffnungen auf eine Wiederbelebung des Großen Preises auf der historischen deutschen Rennstrecke endgültig begraben. Lokale Politiker hatten argumentiert, das Event würde der Region wirtschaftliche Vorteile bringen.
Der Hockenheimring richtete zuletzt 2019 ein Formel-1-Rennen aus – es war der 30. Grand Prix auf der Strecke. Über die Jahrzehnte entwickelte sie sich zu einem zentralen Austragungsort mit unvergesslichen Momenten wie Jochen Rindts Sieg 1970. Doch die hohen Austragungsgebühren von 20 bis 30 Millionen Euro machten künftige Rennen unwirtschaftlich.
Der CDU-Spitzenkandidat Thomas Hagel hatte sich für die Rückkehr des Rennens eingesetzt und betont, es würde die lokale Wirtschaft stärken. Die Landesregierung lehnte es jedoch ab, die Kosten zu übernehmen, und blockierte damit alle Wiederbelebungspläne.
Ohne öffentliche Förderung können die Veranstalter die immensen Ausgaben für eine Rückkehr der Formel 1 nicht stemmen. Die Zukunft der Strecke hängt nun von alternativen Events oder privaten Investitionen ab.
Die Verweigerung staatlicher Unterstützung verschließt vorerst die Tür für eine Rückkehr der Formel 1 nach Hockenheim. Der letzte Grand Prix liegt bereits fünf Jahre zurück, und weitere Rennen sind nicht geplant. Wirtschaftliche Bedenken und hohe Gebühren machen das Event ohne staatliche Hilfe undurchführbar.
