Isaak Cissé: Vom Taxifahrer zur Münchner Legende dank FC Bayern und Humor
Gretel BirnbaumSeine Sehnsucht nach seinen Bayern-Idolen trieb ihn nach München - Isaak Cissé: Vom Taxifahrer zur Münchner Legende dank FC Bayern und Humor
Isaak Cissé, Münchens berühmtester Taxifahrer, ist durch seinen Humor und seine Leidenschaft für den FC Bayern München zur lokalen Legende geworden. Der 69-Jährige, in Dakar geboren, zog in den 1970er-Jahren in die Stadt, um seiner Begeisterung für den FC Bayern München zu folgen. Jetzt wird sein Lebensweg in der BR-Sendung Lebenslinien porträtiert.
Cissé kam Ende der 1970er-Jahre aus dem Senegal nach München und ließ eine von Armut geprägte Kindheit sowie eine große Familie mit zwölf Geschwistern hinter sich. Zwar gestaltete sich die Integration anfangs schwierig, doch er nahm die bayerische Kultur begeistert an – sogar den lokalen Dialekt eignete er sich mit Hingabe an.
Jahrzehntelang vereinte er seinen Beruf als Taxifahrer mit seiner Rolle als eingefleischter FC Bayern München-Fan. Doch erst seine regelmäßigen Auftritte im Blickpunkt Sport machten ihn wirklich bekannt. Jeden Sonntagabend beendet er die Sendung mit scherzhaften Witzen, Fußball-Sketchen und treffsicheren Imitationen – und erwarb sich so eine treue Fangemeinde.
Trotz seines Ruhms ist Cissé bodenständig geblieben. Verheiratet und mit eigener Familie träumt er noch immer davon, seine letzten Jahre in Dakar zu verbringen.
Das BR-Porträt beleuchtet Cissés Weg von bescheidenen Anfängen zu einer der beliebtesten Persönlichkeiten Münchens. Seine einzigartige Mischung aus Humor, Fußballbegeisterung und bayerischem Charme hat bleibende Spuren in der Stadt hinterlassen. Die Sendung Lebenslinien widmet ihm nun eine Folge und feiert ein Leben voller Energie und Hingabe.
