24 April 2026, 06:11

Iveco übernimmt Elektro-Lkw-Sparte von Nikola und gründet EVCO in Ulm

Schwarzes und weißes Foto eines Elektromotors und eines Lastwagens in einer Fabrik mit Maschinen, Säulen und einem Dach, einschließlich Text unten.

Iveco übernimmt Elektro-Lkw-Sparte von Nikola und gründet EVCO in Ulm

Iveco hat die volle Kontrolle über sein gemeinsames Elektro-Lkw-Unternehmen in Deutschland übernommen. Die mit der Nikola Corporation abgeschlossene Vereinbarung umfasst eine Zahlung von 35 Millionen US-Dollar sowie 20 Millionen Nikola-Aktien. Die neu unabhängige Sparte firmiert künftig unter dem Namen EVCO.

Die Übernahme betrifft die Produktionsbereiche für batteriebetriebene (BEV) und wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Lkw (FCEV) am Standort Ulm. Iveco und Nikola hatten das Geschäft zuvor als Joint Venture geführt, doch der italienische Hersteller hält nun die dauerhafte und alleinige Eigentümerschaft.

Der Deal wurde zu den bereits im Mai bekannt gegebenen Konditionen abgeschlossen, ohne Anpassungen am vereinbarten Preis. Im Rahmen der Transaktion wurde die ehemalige Nikola-Iveco-Europe-Einheit in EVCO umbenannt, wobei der Name Nikola vollständig entfällt.

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Unterdessen fährt Nikola seine in den USA ansässige Batteriesparte Romeo Power herunter. Das Unternehmen hatte den Batteriehersteller erst vor weniger als einem Jahr übernommen, erwog jedoch später im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen dessen Verkauf.

Mit diesem Schritt festigt Iveco seine Position im Bereich emissionsfreier Schwerlastverkehr. Das neu benannte Unternehmen EVCO wird sich auf die Weiterentwicklung der Produktion von Elektro- und Wasserstoff-Lkw in Deutschland konzentrieren. Nikola hingegen setzt seine Konsolidierung fort, indem es die Vermögenswerte von Romeo Power in den USA liquidiert.

Quelle