09 January 2026, 08:34

K.-o.-Tropfen-Verdacht: Polizei ermittelt nach Vorfällen bei Motorsport-Event und Halloween-Party

Eine Person hält eine Flasche in der Hand und steht auf einer Straße, umgeben von mehreren anderen Flaschen, mit einer mit Graffiti bedeckten Wand im Hintergrund.

K.O.-Tropfen auf Event in Stuttgart erneut im Einsatz? - K.-o.-Tropfen-Verdacht: Polizei ermittelt nach Vorfällen bei Motorsport-Event und Halloween-Party

Die Stuttgarter Polizei ermittelt in zwei getrennten Vorfällen, bei denen möglicherweise K.-o.-Tropfen eingesetzt wurden. Mehrere Personen erkrankten bei einer Motorsportveranstaltung und einer Halloween-Party in der Stadt. Die Behörden sammeln nun Beweise und suchen nach Zeugen, um die Geschehnisse zu rekonstruieren.

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Der erste Vorfall ereignete sich während einer Motorsportveranstaltung in Stuttgart. Mehrere Besucher berichteten über plötzliche gesundheitliche Probleme, was den Verdacht auf den Einsatz von K.-o.-Tropfen aufkommen ließ. Einige mussten ärztlich behandelt werden, die genaue Zahl der Betroffenen ist jedoch noch unklar. Die Polizei hat alle Geschädigten oder Personen mit Kenntnissen über den Vorfall aufgefordert, sich zu melden, während sie auf die Ergebnisse der Laboruntersuchungen wartet.

Bei einer Halloween-Party in der vergangenen Woche wurden drei Gäste schwer krank. Sie litten unter Übelkeit, Schwindel und Ohnmachtsanfällen, was Befürchtungen auslöste, dass Getränke manipuliert worden sein könnten. Blut- und Urinproben wurden entnommen, doch die Auswertung steht noch aus.

Die Ermittler haben bisher keine Tatverdächtigen in beiden Fällen identifiziert. Sie werten weiterhin Beweismaterial aus und befragen Zeugen, um herauszufinden, wie die Substanzen möglicherweise verabreicht wurden.

Die Fälle bleiben Gegenstand aktiver Ermittlungen, während die Behörden auf die toxikologischen Gutachten warten. Personen mit Informationen zu den Vorfällen wurden aufgefordert, sich bei der Stuttgarter Polizei zu melden. Die Beamten schließen nicht aus, dass in den kommenden Tagen weitere Betroffene vortreten könnten.