04 April 2026, 16:12

KI revolutioniert den Industrievertrieb – ohne alles umzukrempeln

Eine Zeichnung einer Maschine auf Papier mit der Beschriftung "W.C. McCormick Patent 2,962,979 - Methode zur Korrektur bestehender Gleise und Ausrichtungen" und numerischen Anmerkungen.

KI revolutioniert den Industrievertrieb – ohne alles umzukrempeln

Ein neuer Vertriebsansatz hilft Industrieunternehmen, mehr Geschäfte anzulanden – ohne ihre bewährten Methoden grundlegend umzukrempeln. Die JMVision GmbH, gegründet von Marwin Gfrörer und Jan Kleinmann, hat ein System entwickelt, das klassische Vertriebstechniken mit künstlicher Intelligenz (KI) verbindet. Die Lösung zielt darauf ab, die Anzahl qualifizierter Anfragen für Unternehmen zu steigern, während deren etablierte Prozesse unverändert bleiben.

Das "Decision-Maker Sales System" von JMVision nutzt KI, um öffentlich zugängliche Daten zu durchforsten und entscheidungsrelevante Personen in Unternehmen zu identifizieren. Anschließend erstellt es individuell zugeschnittene Ansprachen, die auf jeden Kontakt maßgeschneidert sind. Die Methode hat sich bereits bewährt: Ein spezialisierter Maschinenbauer, der zuvor kaum am Markt bekannt war, erhält seitdem monatlich ein bis zwei qualifizierte Anfragen.

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Doch der klassische Vertrieb bleibt in industriellen Branchen unverzichtbar – hier zählen nach wie vor Vertrauen und persönliche Beziehungen. JMVisions Ansatz ersetzt diese Prinzipien nicht, sondern stärkt sie, indem KI gezielt in die Abläufe integriert wird. Das System fügt sich nahtlos in bestehende Strukturen ein und löst damit ein zentrales Problem für Unternehmen, die radikale Veränderungen scheuen.

Aktuelle Zahlen aus dem Jahr 2024 zeigen: 20 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten setzen KI ein, ein Drittel davon in Marketing und Vertrieb. Besonders Branchen wie Logistik, Pharmazie, Fertigung und Energie greifen auf solche Tools zurück. Zwar gibt es keine genauen Zahlen dazu, wie viele mittelgroße oder große Industrieunternehmen traditionellen Vertrieb mit KI kombinieren – doch der Trend ist deutlich.

JMVisions Modell beweist, dass KI etablierte Vertriebsmethoden unterstützen kann, ohne sie zu ersetzen. Unternehmen, die das System nutzen, gewinnen regelmäßig hochwertige Anfragen, ohne ihre Kernprozesse anpassen zu müssen. Für konservative Industriebetriebe könnte dieser Balanceakt zwischen Innovation und Tradition die Zukunft der Kundenakquise prägen.

Quelle