Kreativwirtschaft und Holzverarbeitung im Schwarzwald suchen gemeinsame Lösungen
Sandro GuteKreativwirtschaft und Holzverarbeitung im Schwarzwald suchen gemeinsame Lösungen
Kreativschaffende und Holzverarbeiter aus dem Nördlichen Schwarzwald tauschen sich in Pforzheim aus
Ein kürzlich im EMMA Kreativzentrum in Pforzheim abgehaltener Workshop brachte Kreativschaffende und Unternehmen der Holzverarbeitung aus dem Nördlichen Schwarzwald zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit beider Branchen in der Zukunft auszuloten.
Organisiert wurde der Workshop von mehreren Schlüsselakteuren: dem Referat für Kreativwirtschaft der Stadt Pforzheim, dem Netzwerk Zukunft.Denken, dem RegioHolz-Cluster, der ClusterAgentur Baden-Württemberg sowie der Handwerkskammer Karlsruhe. Ihr gemeinsames Anliegen war es, die zentralen Herausforderungen der Holzbranche zu identifizieren und Wege aufzuzeigen, wie Kreativschaffende bei der Bewältigung dieser Probleme unterstützen können.
Almut Benkert, Leiterin des Pforzheimer Referats für Kreativwirtschaft, betonte, dass viele Holzverarbeitungsbetriebe aktiv nach Partnerschaften mit kreativen Köpfen suchen. Viele dieser Unternehmen kämpften damit, ihre regionale Verankerung mit den Anforderungen der Globalisierung in Einklang zu bringen. Zudem fehle es oft an Ressourcen oder Kapazitäten, um langfristige Innovationsprozesse zu planen.
Rudolf Müller, Leiter der Stadtentwicklung in Freudenstadt, verwies darauf, dass beide Seiten von einer intensiveren Zusammenarbeit profitieren könnten. Kreativschaffende brächten mit ihren interdisziplinären Ansätzen frische Ideen ein und könnten so neue Impulse für die Holzverarbeitung setzen. Der Workshop selbst legte den Grundstein für künftige Projekte zwischen den beiden Bereichen.
Die Veranstaltung markierte den Auftakt zu einer möglichen langfristigen Partnerschaft zwischen Kreativwirtschaft und Holzverarbeitungsbetrieben. Durch die Verbindung von Branchenwissen mit innovativem Denken könnte die Zusammenarbeit dazu beitragen, aktuelle Herausforderungen zu meistern und neue Wachstumschancen für die Region zu erschließen.






