KSC will nach Derby-Debakel gegen Fürth mit Ambrosius als Rückgrat zurückschlagen
Oswin BolanderStephan Ambrosius: Altes Team, Neue Rolle - KSC will nach Derby-Debakel gegen Fürth mit Ambrosius als Rückgrat zurückschlagen
Karlsruher SC (KSC) bereitet sich auf das entscheidende Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am Freitagabend vor. Die Partie folgt auf eine herbe 0:3-Derbyniederlage gegen Kaiserslautern, die die Mannschaft nun entschlossen abhaken will. Mit einer Platzierung im Mittelfeld, aber wankelmütiger Form wird der KSC erneut auf Verteidiger Stephan Ambrosius setzen – in seiner zweiten Leihphase längst eine Stütze der Elf.
Aktuell belegt der KSC mit 34 Punkten aus 26 Spielen den 8. Platz in der 2. Bundesliga. Die Bilanz: neun Siege, sieben Unentschieden und zehn Niederlagen bei 40 erzielten und 50 kassierten Toren. Trotz Fortschritten im Vergleich zu früheren Krisenphasen hadert das Team weiterhin mit mangelnder Konstanz über die volle Spielzeit.
Ambrosius, der im Wintertransfer von FC St. Gallen zurückkehrte, hat sich schnell als Schlüsselfigur etabliert. Trainer Christian Eichner betont seinen wachsenden Einfluss – sowohl defensiv als auch als Mentor für jüngere Spieler. Der Abwehrchef selbst fordert eine Steigerung in Haltung und Leistung, soll der KSC in der Tabelle weiter aufsteigen.
Die Fürther reisen als "Mannschaft der Stunde" an: Nach dem Kampf um den Klassenerhalt haben sie die Abstiegsränge hinter sich gelassen. Der KSC muss nach dem Derby-Debakel, bei dem Şahin, Berisha und Emreli zum 0:3 trafen, wieder mehr Biss zeigen.
Gegen Fürth bietet sich die Chance, neuen Schwung zu gewinnen. Ambrosius' Führung und Erfahrung werden entscheidend sein, um ein positives Ergebnis zu sichern. Ein Sieg könnte die Mittelfeldposition in der heißen Phase der Saison festigen.






