28 January 2026, 14:25

Landkreis Emmendingen fördert vier Projekte für Arbeitsmarktintegration mit 330.000 Euro

Das Logo des Social & Economic Survey Research Institute (SESRI) zeigt Text und einige Personen auf einem weißen Hintergrund.

Landkreis Emmendingen fördert vier Projekte für Arbeitsmarktintegration mit 330.000 Euro

Vier neue Beschäftigungsprojekte im Landkreis Emmendingen erhalten insgesamt 330.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+). Die Vorhaben richten sich an Menschen mit erheblichen Hindernissen auf dem Arbeitsmarkt und bieten in den nächsten zwei Jahren Schulungen, Unterstützung sowie Berufsberatung an. Jede Initiative konzentriert sich auf unterschiedliche Zielgruppen – von jungen Erwachsenen bis hin zu Langzeitarbeitslosen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Behinderungen.

Die höchsten Fördergelder in Höhe von jeweils rund 110.000 Euro gehen an die in.be.we gGmbH in Emmendingen und die 48° Süd gGmbH in Herbolzheim. Das Projekt LIKE.SO der in.be.we gGmbH unterstützt Jugendliche unter 25 Jahren bei der Planung ihrer schulischen und beruflichen Laufbahn. Das Programm AGH Kompakt 2.0 von 48° Süd hingegen richtet sich an Bürger:innen, die Leistungen nach dem Bürgergeld beziehen, und fördert deren Qualifizierung sowie die Vermittlung in Arbeit – sowohl in Emmendingen als auch in Herbolzheim.

Zwei weitere Projekte der Wabe gGmbH in Waldkirch erhalten jeweils 55.000 Euro. Wegbegleitung hilft Langzeitarbeitslosen, insbesondere Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Behinderungen, beim Wiedereinstieg ins Berufsleben. Pepe 2.0 begleitet benachteiligte junge Menschen, stärkt ihre persönliche Stabilität und unterstützt sie bei der Suche nach Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten.

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Der Landkreis hat die Förderung zudem auf zwei Jahre ausgeweitet, was den Trägern mehr Planungssicherheit bietet und eine kontinuierlichere Betreuung der Teilnehmenden ermöglicht.

Die vier Projekte laufen während des Zeitraums 2025/2026 und bieten strukturierte Hilfen für benachteiligte Gruppen. Durch den Fokus auf Qualifizierung, Stabilisierung und Berufsorientierung sollen Arbeitsmarkthindernisse abgebaut und die langfristigen Beschäftigungschancen verbessert werden. Die ESF+-Förderung sichert dabei eine verlässliche Umsetzung und nachhaltige Wirkung jedes einzelnen Programms.