Linksextremistischer Angriff auf Heidelberger Schwangerschaftsberatung Pro Femina – 25.000 Euro Schaden
Linksextremistischer Angriff auf Heidelberger Schwangerschaftsberatung Pro Femina – 25.000 Euro Schaden
Schwangerschaftsberatungsstelle in Heidelberg nach mutmaßlichem Linksextremisten-Angriff verwüstet
Eine Schwangerschaftsberatungsstelle in Heidelberg ist in den frühen Morgenstunden des 6. März Ziel eines mutmaßlich linksextremistischen Angriffs geworden. Die Attacke auf die Einrichtung Pro Femina verursachte einen Schaden in Höhe von zehntausenden Euro. Für die Mitarbeiter bedeutet dies nicht nur eine finanzielle Belastung, sondern auch ein wachsendes Gefühl der Stigmatisierung.
Die Fassade und der Briefkasten des Zentrums wurden mit Parolen beschmiert, darunter der Slogan "Nieder mit dem Patriarchat", der an die Außenwand gesprüht wurde. Später fand sich in nahegelegenen Briefkästen ein Bekennerschreiben, in dem so genannte "religiöse, manipulative Gruppen" kritisiert wurden, die sich angeblich in die körperliche Selbstbestimmung einmischen.
Der Vorfall ereignete sich gegen 0:30 Uhr am 6. März; die Schäden wurden am folgenden Morgen entdeckt und der Polizei gemeldet. Die Ermittler schätzen die Reparaturkosten auf über 25.000 Euro, doch die Geschäftsführerin der Einrichtung warnt, dass die Gesamtkosten deutlich höher ausfallen könnten. Seit 2019 haben wiederholte Farbattacken auf Pro-Femina-Standorte bereits kumulierte Schäden von rund 100.000 Euro verursacht.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Heidelberger Beratungsstelle ins Visier gerät. Polizeiakten verzeichnen mindestens fünf schwere Angriffe in der Stadt innerhalb der letzten fünf Jahre; ähnliche Vorfälle gab es auch in Berlin und München. Vor einem Jahr wurde dieselbe Einrichtung bereits Opfer von Vandalismus – die Behörden prüfen nun mögliche Zusammenhänge zwischen beiden Fällen. Trotz mehrfacher Ermittlungen konnten bisher weder Tatverdächtige identifiziert noch ein klares politisches Motiv bestätigt werden.
Der jüngste Angriff reiht sich in eine Serie von Gewaltakten gegen Schwangerschaftsberatungsstellen in ganz Deutschland ein. Zwischen 2021 und 2026 wurden Einrichtungen von Pro Femina, Birke und 1000plus-ProFemina in Pforzheim, Freiburg und München Ziel von Brandstiftung, Vandalismus und Drohungen – oft im Zusammenhang mit antiabtreibungsbezogenen Konflikten. Allein in Heidelberg wird der Briefkasten der Beratungsstelle etwa alle sechs Monate beschädigt, ohne dass es bisher zu Festnahmen gekommen wäre.
Die Mitarbeiter der Heidelberger Einrichtung berichten von einem zunehmenden Gefühl der Stigmatisierung durch die wiederholten Angriffe. Während die finanzielle Last schwer wiegt, belastet sie vor allem die emotionale Bürde, immer wieder zum Ziel zu werden. Das Zentrum hat einen Spendenaufruf gestartet, um die Reparaturkosten zu decken und die Fortführung seiner Arbeit zu sichern.
Die Ermittlungen der Heidelberger Polizei laufen noch, doch bisher gibt es keine konkreten Spuren zu den Tätern. Die Belegschaft muss nun nicht nur die Schäden beheben, sondern auch mit den Folgen der anhaltenden Belästigung umgehen. Solange der Fall nicht aufgeklärt wird, bleiben ähnliche Einrichtungen in ganz Deutschland dem Risiko politisch motivierter Angriffe ausgesetzt.
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