30 December 2025, 22:30

Ludwigsburg leuchtet orange: Kampagne gegen Gewalt startet im November

Mehrere Personen in orangefarbenen Kleidern mit weißen Schildern und orangefarbenen Fahnen, mit einer Frau in einem schwarzen Kleid im Vordergrund und grünen Bäumen im Hintergrund.

Ludwigsburg leuchtet orange: Kampagne gegen Gewalt startet im November

Ludwigsburg beteiligt sich in diesem Jahr an der Orange the World-Kampagne der Vereinten Nationen, um auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam zu machen. Die Stadt hat für den Zeitraum von Ende November bis Anfang Dezember eine Reihe von Veranstaltungen, Ausstellungen und Installation geplant – darunter beleuchtete Gebäude, öffentliche Präsentationen und eine Fachkonferenz zur Istanbul-Konvention.

Die globale UN-Kampagne Orange the World findet vom 25. November bis zum 10. Dezember statt. Ludwigsburgs Beitrag unter dem Titel Orange Days erstreckt sich vom 25. November bis zum 5. Dezember. In dieser Zeit wird das Rathaus orange illuminiert und trägt am 25. November die Botschaft „RESPEKT STATT GEWALT“.

Ab dem 24. November wehen vor dem Rathaus die offiziellen UN-Kampagnenflaggen. Zudem werden bis zum 5. Dezember zwei große Banner mit der Nummer der nationalen Hilfshotline 116 016 im Stadtzentrum zu sehen sein. Am 25. November wird eine orange Bank mit Kampagnenfahne an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg enthüllt – begleitet von einer Ansprache der Rektorin, Professorin Dr. Andrea Dietzsch. Noch vor dem offiziellen Start der Kampagne zeigt die Ausstellung „Kein Ort für sexualisierte Gewalt“ vom 17. bis 28. November in der Abelstraße 11, veranstaltet von Frauen für Frauen, relevante Themen auf. Darüber hinaus findet am 27. November die 5. Fachkonferenz zur Istanbul-Konvention virtuell statt, mit Fokus auf die Bedeutung des Übereinkommens in öffentlichen und digitalen Räumen.

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Ziel der Kampagne ist es, Unterstützungsangebote sichtbar zu machen und die öffentliche Diskussion über Gewaltprävention zu fördern. Ludwigsburgs Programm umfasst visuelle Aktionen, Fachvorträge und Bürgerbeteiligung. Die Hilfshotline 116 016 wird prominent beworben, um Betroffenen den Zugang zu Hilfe zu erleichtern.