Ludwigsburg rüstet sich für die Landtagswahl mit Rekord-Briefwahlanträgen
Sandro GuteLudwigsburg rüstet sich für die Landtagswahl mit Rekord-Briefwahlanträgen
Ludwigsburg bereitet sich auf die anstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 vor. Mit rund 7,7 Millionen Wahlberechtigten im gesamten Bundesland haben die örtlichen Behörden bereits 13.965 Anträge auf Briefwahl bearbeitet – das entspricht fast einem Viertel der wahlberechtigten Bürger der Stadt. Die Einwohner müssen nun wichtige Fristen für die Antragstellung sowie die Abgabe ihrer Stimme per Post oder persönlich beachten.
Bürger in Ludwigsburg können bis Montag, den 2. März, 16:00 Uhr, online über das Wahlportal der Stadt einen Antrag auf Briefwahlunterlagen stellen. Wer den Antrag lieber persönlich einreichen möchte, kann dies im Wahlamt in der Wilhelmstraße 1 (Raum 0.28) bis Freitag, den 6. März, 15:00 Uhr, erledigen.
Bisher sind 5.751 ausgefüllte Briefwahlstimmen bei der Stadtverwaltung eingegangen. Wahlberechtigte können ihre verschlossenen Umschläge bis 18:00 Uhr am Wahltag direkt in die Briefkästen im Rathaus (Wilhelmstraße 11) oder im Bürgerbüro (Wilhelmstraße 9) einwerfen. Zwei weitere Abgabestellen – in Neckarweihingen (Neue Straße 23) und Poppenweiler (Kelterplatz 10) – nehmen die Stimmen bis Samstag, den 7. März, entgegen.
Wer seine Briefwahlunterlagen verliert oder beschädigt, kann bis mittags am 7. März im Wahlamt Ersatz beantragen. Sobald ein Briefwahlset ausgehändigt wurde, müssen Wähler dieses nutzen und können nicht mehr persönlich im Wahllokal ihre Stimme abgeben.
Landesweit rechnet das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mit etwa 650.000 Erstwählern. Spezifische Prognosen zur Wahlbeteiligung in Ludwigsburg im Vergleich zu anderen Kommunen liegen jedoch nicht vor.
Das Wahlamt hat insgesamt 13.965 Briefwahlunterlagen ausgegeben, was 23,48 % der wahlberechtigten Ludwigsburger entspricht. Angesichts der nahenden Fristen für Online-Anträge, persönliche Beantragungen und die Rückgabe der Stimmen werden die Bürger daran erinnert, die Abgabefristen und -orte zu prüfen. Das Endergebnis hängt davon ab, wie viele der 7,7 Millionen Wahlberechtigten in Baden-Württemberg bis zum 8. März ihre Stimme abgeben.
