Ludwigsburgs Gleichstellungsforum startet mit neuen Zielen nach Corona-Pause durch
Oswin BolanderLudwigsburgs Gleichstellungsforum startet mit neuen Zielen nach Corona-Pause durch
Ludwigsburgs Runde Tisch für Gleichstellung kehrt nach langer Corona-Pause zurück
Nach einer langen Unterbrechung während der COVID-19-Pandemie hat der Ludwigsburger Runde Tisch für Gleichstellung seine Arbeit wiederaufgenommen. Die Initiative, die von Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht neu ins Leben gerufen wurde, traf sich Ende Dezember erstmals wieder. Bei der gestrigen Sitzung wurden die ersten Pläne für das kommende Jahr weiter konkretisiert.
Das Forum will durch jährliche Projekte Ideen in Taten umsetzen. Federführend sind die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Dr. Kristina Wolff, und ihre Kollegin auf Kreisebene, Cynthia Schönau. Ihr Ziel ist es, vielfältige Stimmen aus der gesamten Gemeinschaft zusammenzubringen.
Ein wichtiger Termin ist der 25. März, wenn unter dem Motto "Männlich – aber wie?" aus übergeordneten Konzepten konkrete Planungen entstehen sollen. Für 2026 sind sechs Treffen vorgesehen, die alle auf einen gemeinsamen Beitrag zum Internationalen Männertag am 19. November hinarbeiten. Zudem wird sich die Gruppe mit der Bekanntmachung des Ludwigsburger "Wertekompass gegen Gewalt" befassen.
Die Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern und Akteuren bleibt zentral. Der Runde Tisch strebt an, dass unterschiedliche Perspektiven das finale Programm für die Veranstaltung prägen.
Die Rückkehr des Gleichstellungsforums markiert einen strukturierten Vorstoß, um Männerfragen in Ludwigsburg anzugehen. Bis November 2026 soll ein abgestimmtes Programm zum Internationalen Männertag entstehen. Die Initiative wird zudem die laufenden Bemühungen zur Gewaltprävention im Rahmen des städtischen Wertekonzepts hervorheben.
