Lüneburger Bäckerei macht mit Grönländern statt Amerikanern Schlagzeilen
Lüneburger Bäckerei-Idee: "Grönländer" statt "Amerikaner" - Lüneburger Bäckerei macht mit Grönländern statt Amerikanern Schlagzeilen
Eine Bäckerei in Lüneburg sorgt bundesweit für Aufsehen, indem sie ihre beliebten Süßgebäckstücke aus politischen Gründen umbenennt. Die runden, zuckerglasierten Leckereien, die bisher als Amerikaner bekannt waren, werden künftig als Grönländer verkauft. Kunden und sogar internationale Beobachter reagieren mit einer Mischung aus Amüsement und Zustimmung.
Der Schritt folgt einer früheren Entscheidung aus dem Jahr 2023, als Lüneburger Bäckereien Dänische Plunderteilchen in Lüneburger umbenannten – eine Änderung, die spöttische Kommentare vom dänischen Außenminister und Nutzer:innen in sozialen Medien auslöste.
Die Idee, die Amerikaner umzubenennen, stammt von der ortsansässigen Bäckerei De Heidbäcker GmbH, die von Jannik Harms geleitet wird. Für ihn sind Bäckereien Orte, an denen Leben und Politik aufeinandertreffen – die Umbenennung war daher ein logischer Schritt. Die Backwaren bleiben noch einige Wochen im Sortiment, bevor sie bis zum Herbst verschwinden und dann unter dem neuen Namen zurückkehren.
Wer derzeit einen Amerikaner bestellt, erhält zwar nach wie vor dasselbe Gebäck, doch auf dem Bon steht stattdessen Grönländer. Auch das Schild vor der Bäckerei wirbt nun mit dem Slogan Backt Kuchen, nicht Krieg und unterstreicht so die politische Botschaft hinter der Änderung.
Die Herkunft des Namens Amerikaner ist unklar – es gibt Theorien, die ihn mit einem Triebmittel oder sogar mit einem Soldatenhelm in Verbindung bringen. Die Bäckerei verzeichnet seitdem eine spürbare Steigerung der Verkaufszahlen. Die meisten Einheimischen begrüßen die Umbenennung, manche sehen darin sogar eine Solidaritätsgeste gegenüber Dänemark und Europa.
Es ist nicht das erste Mal, dass Lüneburger Bäckereien Schlagzeilen machen. Bereits 2023 hatten sie Dänische Plunderteilchen – in Dänemark als Wienerbrød bekannt – in Lüneburger umbenannt. Daraufhin reagierte der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen mit humorvollen Vorschlägen, etwa die Umbenennung der Kleinen Meerjungfrau in Kopenhagen. In sozialen Medien entwickelte sich daraus ein heiterer internationaler Austausch.
Der Geschäftsführer der Bäckerei bezeichnet die Umbenennung als hervorragende Werbung für das Handwerk. Im Herbst kehren die Teilchen unter ihrem neuen Namen zurück, während die Bäckerei weiterhin von gestiegenen Verkaufszahlen und überregionalem Interesse profitiert. Selbst eine Frau aus Prag hat ihre Unterstützung für die politische Aussage hinter der Änderung zum Ausdruck gebracht.
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