Mann verliert fünfstelligen Betrag durch perfiden Online-Investitionsbetrug
Gretel BirnbaumMann verliert fünfstelligen Betrag durch perfiden Online-Investitionsbetrug
Ein 51-jähriger Mann hat bei einem Online-Investitionsbetrug einen hohen fünfstelligen Betrag verloren. Das Opfer wurde über einen Messengerdienst kontaktiert und dazu verleitet, Geld auf eine betrügerische Handelsplattform zu überweisen. Die Polizei warnt nun die Bevölkerung, wachsam gegenüber ähnlichen Maschen zu bleiben.
Der Betrug begann, als der Mann auf eine Nachrichtenplattform gelockt und dort überzeugt wurde, in eine angeblich hochrentable Anlagegelegenheit zu investieren. Nach der Überweisung eines beträchtlichen Betrags stellte er schnell fest, dass die Plattform gefälscht war – sein Geld war spurlos verschwunden.
Die Behörden betonen, dass betrügerische Anlageangebote oft aus dem Ausland agieren, insbesondere aus Steueroasen. Die Täter nutzen häufig gefälschte Zertifikate und Versprechungen hoher Renditen, um seriös zu wirken. Die Polizei warnt zudem, dass soziale Medien zunehmend für die Werbung gefälschter Dienstleistungen zur "Geldrückholung" missbraucht werden – gezielt gerichtet an frühere Betrugsopfer.
Um nicht auf solche Tricks hereinzufallen, raten die Beamten zu gründlicher Prüfung, bevor man einem Finanzdienstleister vertraut. Man solle sich niemals unter Druck zu schnellen Anlageentscheidungen oder Vertragsunterzeichnungen drängen lassen. Wer Betrug vermutet, kann sich unter der Telefonnummer +49 781 211211 oder per E-Mail an [email protected] an das Polizeipräsidium Offenburg wenden.
Der Fall unterstreicht die wachsende Gefahr von Kryptowährungsbetrug und gefälschten Investmentplattformen. Die Polizei ruft weiterhin zu Vorsicht auf und erinnert daran, dass hohe Renditen niemals garantiert sind und seriöse Anbieter Investoren niemals zu überstürzten Entscheidungen drängen. Bei Verdacht wird dazu aufgerufen, verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden.






