Matchory sichert sich 6 Millionen Euro für KI-basierte Beschaffungslösungen
Gretel BirnbaumMatchory sichert sich 6 Millionen Euro für KI-basierte Beschaffungslösungen
Matchory, ein ProcureTech-Start-up aus Ulm, hat in einer erweiterten Seed-Finanzierungsrunde 6 Millionen Euro eingesammelt. Das Unternehmen entwickelt KI-gestützte Beschaffungssoftware, mit der Firmen die Suche nach Lieferanten und das strategische Sourcing effizienter gestalten können. Seine cloudbasierte Plattform wird bereits von Großunternehmen wie DMG Mori, Tesa, Bosch und Jungheinrich genutzt.
Gegründet wurde Matchory 2019 von Aiko Wiegand, Martin Konradi und Nils Liskien mit dem Ziel, globale Lieferketten transparenter zu machen. Die Plattform bündelt Lieferantendaten, automatisiert Beschaffungsprozesse und unterstützt Unternehmen bei kostengünstigen Entscheidungen.
Die aktuelle Finanzierungsrunde wurde vom Münchner Wagniskapitalgeber Capmont angeführt, der sich auf B2B-Technologie-Start-ups in Europa und den USA spezialisiert hat. Daneben beteiligten sich bestehende Investoren wie Earlybird-X sowie Branchenexperten als Business Angels.
Mit dem frischen Kapital will Matchory seine internationale Expansion vorantreiben und die Lieferantendatenbank weiter ausbauen. Zudem soll die SaaS-Lösung durch die Einbindung zusätzlicher Datenquellen und neue Funktionen optimiert werden, die Beschaffungskosten senken helfen.
Langfristig strebt das Unternehmen an, seine Position im ProcureTech-Bereich zu festigen. Die Mittel fließen in die Produktentwicklung und die Erschließung neuer Märkte. Die KI-basierten Tools von Matchory könnten künftig eine Schlüsselrolle dabei spielen, das Lieferkettenmanagement für globale Unternehmen zu optimieren.






