Mischlingshund reißt junges Reh bei Siegelhausen – Leinenpflicht in der Brutzeit ignoriert
Sandro GuteMischlingshund reißt junges Reh bei Siegelhausen – Leinenpflicht in der Brutzeit ignoriert
Mischlingshund tötet junges Reh bei Siegelhausen – Appell zum Schutz von Wildtieren in der Brut- und Setzzeit
Am 9. März 2025 hat ein Mischlingshund bei Siegelhausen ein junges Reh angegriffen und getötet. Der Vorfall wirft die Frage nach dem Schutz von Wildtieren während der Brut- und Setzzeit in Baden-Württemberg erneut auf.
Das Tier war dem Hund, der ohne Leine unterwegs war, zum Opfer gefallen: Der Hund hatte das Rehkitz gejagt und so schwer verletzt, dass es aufgrund der Schwere seiner Verletzungen eingeschläfert werden musste. Die Überreste des Tieres wurden später vom örtlichen Jagdausübungsberechtigten geborgen.
Gegen die Hundehalterin wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Polizei betont, dass Hunde in der Brutzeit – die von Frühjahr bis Sommer dauert – angeleint werden müssen. Auch Wanderer und Naturliebhaber werden aufgefordert, sich auf den markierten Wegen zu bewegen, um Wildtiere nicht zu stören.
Der Landesjagdverband Baden-Württemberg mahnt in dieser sensiblen Phase zu besonderer Vorsicht. Er warnt davor, junge Wildtiere anzufassen, da menschliche Einflüsse ihre Gesundheit und Überlebenschancen beeinträchtigen können. Bei Fragen oder Meldungen steht die Polizei Ludwigsburg unter der Telefonnummer +49 7141 18-8777 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung verantwortungsvoller Haustierhaltung in Zeiten, in denen Wildtiere besonders schutzbedürftig sind. Die Behörden setzen weiterhin auf die Einhaltung der Leinenpflicht und appellieren an die Bevölkerung, die natürlichen Lebenszyklen zu respektieren. Bei Verstößen müssen Hundehalter mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.






