Neue Fahrpläne und Leihräder: Was sich 2026 im Nahverkehr Südbadens ändert
Gretel BirnbaumNeue Fahrpläne und Leihräder: Was sich 2026 im Nahverkehr Südbadens ändert
Öffentlicher Nahverkehr in Südbaden-Württemberg: Änderungen ab März 2026
Ab März 2026 gibt es im öffentlichen Nahverkehr in Südbaden-Württemberg mehrere Neuerungen. Mit neuen Leihrad-Angeboten, angepassten Zugfahrplänen und erweiterten Buslinien soll die Mobilität in der Region verbessert werden. Einige Verbindungen werden jedoch eingeschränkt oder vorübergehend eingestellt.
Das Frela-Leihradsystem wird ab März in mehreren Städten der Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald eingeführt. Anwohner und Besucher können dann Fahrräder für kurze Strecken nutzen.
Auf der RE7-Strecke zwischen Offenburg und Basel verschieben sich die Abfahrtszeiten auf einzelnen Abschnitten um bis zu 20 Minuten. Fahrgäste sollten die aktualisierten Fahrpläne prüfen, um Verspätungen zu vermeiden. Der Bahnhof Offenburg bleibt zudem über Ostern geschlossen, was während der Feiertage zu Einschränkungen im Regionalverkehr führt.
Die Expressbuslinie 37 in Freiburg erhält eine zusätzliche morgendliche Fahrt und verbessert so die Anbindung nach Munzingen und Tiengen. Gleichzeitig werden die Abendverbindungen auf den Linien 202 und 204 reduziert, einige Fahrten entfallen sogar komplett.
Die Direktzüge von Freiburg nach Elzach wurden umorganisiert: Die Abfahrten um 13:05 Uhr und 15:05 Uhr fahren künftig bis Elzach durch, während die Züge um 16:05 Uhr und 18:05 Uhr bereits in Bleibach enden. Auch die S2-Elztalbahn verkehrt nun zuverlässiger, da die bisherigen Wartezeiten in Waldkirch entfallen.
Die regionalen Busnetze in Dreisamtal, Markgräflerland und Münstertal wurden bereits seit September ausgebaut. Weitere Verbesserungen in den Regionen Hochschwarzwald und Schönberg sind für später im Jahr 2026 geplant.
Landesweit treibt Baden-Württemberg den Ausbau der Kapazitäten voran – etwa auf der Strecke nach Straßburg. Allerdings können Bauarbeiten an der Hochrheinbahn und Südbahn zu Behinderungen führen.
Die Änderungen bringen eine Mischung aus erweiterten Angeboten und Fahrplananpassungen. Leihräder, neue Busverbindungen und zuverlässigere Zugtakte sollen den Alltagsverkehr erleichtern. Dennoch müssen Fahrgäste aufgrund von Streichungen und Oster-Schließungen ihre Fahrten künftig besser planen.
