Neuer Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung will digitale Reichweite ausbauen
Sandro GuteNeuer Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung will digitale Reichweite ausbauen
Christoph Reisinger hat die Leitung der Schwäbischen Zeitung in Ravensburg als neuer Chefredakteur übernommen. Gleichzeitig übernimmt er ab Anfang 2026 den Vorsitz der Chefredaktion der SV-Gruppe. Seine Ernennung folgt auf eine Übergangsphase nach dem plötzlichen Tod seines Vorgängers.
Reisinger bringt umfangreiche Erfahrung mit: Seit 2011 leitete er sowohl die Stuttgarter Nachrichten als auch den Schwarzwälder Boten. Zuvor hatte er Geschichte, Politikwissenschaft und Italienisch studiert und später in mittelalterlicher Geschichte promoviert.
Die SV-Gruppe gab Reisingers Berufung mit Begeisterung bekannt. CEO Lutz Schumacher begrüßte ihn als "erfahrenen und regional verwurzelten Journalisten". Reisinger selbst zeigte sich zuversichtlich und betonte, er sei "sehr dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen".
Sein Ziel ist es, eng mit dem bestehenden Redaktionsteam zusammenzuarbeiten und alle Titel der SV-Gruppe zu stärken. Dafür plant er, bewährte und innovative journalistische Formate einzuführen, um die treue Leserschaft zügig zu erweitern.
Reisinger folgt auf Gabriel Kords, der die Position interimistisch ausgefüllt hatte. Kords war nach dem unerwarteten Tod des früheren Chefredakteurs Jürgen Mladek im Sommer 2024 eingesprungen. Obwohl Reisinger erst seit etwa einem Monat im Amt ist, verzeichnet die Schwäbische Zeitung seit Jahren ein stetiges Wachstum bei den digitalen Nutzenden.
Mit Reisingers Führung beginnt für die Schwäbische Zeitung und die gesamte SV-Gruppe eine neue Phase. Sein Fokus auf Reichweitenausbau und frische journalistische Ansätze wird die Publikationen künftig prägen. Die Gruppe will nun unter seiner Leitung an die jüngsten digitalen Erfolge anknüpfen.
