09 March 2026, 20:12

Neuer Regionalrat will Innovation am Oberrhein gezielt fördern und vernetzen

Ein Gitter ausfarbenfrohen Logos, die verschiedene Aspekte der nachhaltigen Entwicklungsziele der Europäischen Union darstellen, mit Farben von hellen Blauen und Grünen bis zu warmen Orangen und Gelbtönen.

Neuer Regionalrat will Innovation am Oberrhein gezielt fördern und vernetzen

Neuer Regionalrat soll Innovation am Südlichen Oberrhein und Hochrhein vorantreiben

Ein neuer regionaler Beirat wurde eingerichtet, um die Innovationskraft in den Regionen Südlicher Oberrhein und Hochrhein zu stärken. Die Initiative zielt darauf ab, die Vernetzung von Forschung und Wirtschaft zu intensivieren – trotz der bestehenden Herausforderungen, mit denen vor allem kleinere Unternehmen konfrontiert sind. Die Verantwortlichen haben klare Schritte vereinbart, um die Sichtbarkeit der Region zu erhöhen und den Zugang zu Innovationsförderung zu erleichtern.

Die Region verfügt bereits über eine solide Forschungsbasis, mit Einrichtungen wie der Universität Freiburg und dem Hahn-Schickard-Institut, die Expertise in Bereichen wie Lebenswissenschaften, Künstlicher Intelligenz und nachhaltiger Energie vorantreiben. Dennoch tun sich viele kleine und mittlere Unternehmen schwer, diese Ressourcen zu nutzen – oft, weil sie über bestehende Förderprogramme nicht informiert sind oder auf Hürden bei der Teilnahme stoßen.

Auf dem jüngsten Treffen des Regionalen Innovationssystems (RIS) beschlossen die Mitglieder, die Stärken der Region über ihre Grenzen hinaus bekannter zu machen. Geplant sind unter anderem eine effizientere Wissensvermittlung für Unternehmen und eine bessere Abstimmung zwischen den Akteuren. Das Ziel: die Region zu einem anerkannten Innovationsstandort auszubauen und dabei auf bestehende Kompetenzen aufzubauen.

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Land und EU fördern die Vorhaben finanziell, wobei die Verantwortlichen betonen, dass es langfristiger Verpflichtungen bedarf. Michael Löffler, Leiter Innovation und Digitalisierung bei der IHK Südlicher Oberrhein, unterstrich, dass Innovation auch nach der ersten Förderphase oberste Priorität behalte. Zudem soll das RIS bisherige Projekte und lokale Initiativen unter einer gemeinsamen Strategie bündeln, um zersplitterte Anstrengungen zu vermeiden.

Zwar gibt es in der Region keine Fraunhofer-Institute, doch profitiert sie von einem Netzwerk aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Nun geht es darum, die beschlossenen Maßnahmen umzusetzen und sicherzustellen, dass Unternehmen und Forscher enger zusammenarbeiten.

Der neue RIS-Beirat hat konkrete Schritte festgelegt, um das Innovationsumfeld der Region zu verbessern. Durch mehr Sichtbarkeit, vereinfachte Unterstützung für Unternehmen und eine bessere Vernetzung bestehender Einrichtungen will sich die Region als wettbewerbsfähiger Innovationsstandort etablieren. Ob die Strategie nachhaltige Vorteile für lokale Unternehmen und Forschungspartner bringt, wird sich an der Umsetzung der Maßnahmen zeigen.

Quelle