19 February 2026, 08:19

Neues Single-Cell-Zentrum in Konstanz revolutioniert die Zellforschung bis 2027

Ein Nahaufnahme-Mikroskopbild von kleinen,.clusterierten Mikroorganismen.

Neues Single-Cell-Zentrum in Konstanz revolutioniert die Zellforschung bis 2027

Universität Konstanz errichtet neues Single-Cell-Zentrum – Eröffnung für März 2027 geplant

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Die Universität Konstanz errichtet ein neues Single-Cell-Zentrum, das bis März 2027 seine Türen öffnen soll. Mit einer Förderung von 1,8 Millionen Euro wird die Einrichtung Spitzenforschung an einzelnen Zellen vorantreiben. Das Ziel ist es, die Diagnostik zu revolutionieren und Innovationen in den Bio- und Lebenswissenschaften zu beschleunigen.

Das Zentrum vereint hochmoderne Technologien zur präzisen Untersuchung von Zellen. Zu den zentralen Geräten zählen ein Hochgeschwindigkeits-Zellsortierer, ein hochauflösendes Massenspektrometer sowie ein fortschrittlicher Spektralanalysator. Mit diesen Instrumenten können Forscher:innen Pflanzen-, Tier- und menschliche Zellen detailliert analysieren.

Über 150 Einrichtungen aus der Bodensee-Region werden im Rahmen des Zentrums zusammenarbeiten. Zu den Partnern zählen lokale Krankenhäuser, Biotech-Unternehmen sowie Forschungsgruppen, die über das BioLAGO-Netzwerk vernetzt sind. Zudem wird die Einrichtung Nachwuchswissenschaftler:innen in Methoden der Einzelzellanalyse ausbilden.

Die wissenschaftliche Leitung übernehmen die Professoren Florian Stengel und Kathrin Schumann sowie Dr. Annette Sommershof. Schumann betont die Bedeutung zellulärer Unterschiede für das Verständnis von Krankheiten und die Entwicklung personalisierter Therapien. Die Arbeit des Zentrums wird sich jedoch nicht auf die Humanmedizin beschränken, sondern auch die Pflanzen- und Tierforschung unterstützen.

Das Single-Cell-Zentrum stellt eine bedeutende Investition in die regionale Forschungsinfrastruktur dar. Durch seine Technologien und Kooperationen sollen Entdeckungen in Medizin, Landwirtschaft und Biotechnologie beschleunigt werden. Nach der Inbetriebnahme wird die Einrichtung als zentrale Ressource für Wissenschaftler:innen und Kliniker:innen in Süddeutschland dienen.