26 December 2025, 02:30

Neun Kandidaten für Tübinger Landtagswahl 2026 nominiert – doch BSW fehlt überraschend

Eine Gruppe von Menschen, die mit zwei Personen Handschlag, Flaggen im Hintergrund, ein Podium mit Mikrofon und eine Topfpflanze in der Nähe.

Neun Kandidaten für Tübinger Landtagswahl 2026 nominiert – doch BSW fehlt überraschend

Baden-Württemberg bereitet sich auf die Landtagswahl am Sonntag, den 8. März 2026, vor. Im Wahlkreis 62 (Tübingen) wurden bis zum Stichtag am 23. Dezember 2025 neun Kandidaten verschiedener Parteien vorgeschlagen. Der Kreiswahlausschuss wird ihre Nominierungen Anfang Januar prüfen.

Neun politische Parteien haben Bewerber für den Tübinger Wahlkreis aufgestellt. Dazu zählen SPD, Grüne, FDP, AfD, Die Linke, BSW, Volt, CDU und Die PARTEI. Jede Partei tritt im Rahmen des baden-württembergischen Zweistimmensystems an, bei dem die Wähler sowohl eine Direktkandidatin oder einen Direktkandidaten als auch eine Partei auf der Landesliste wählen.

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Der Kreiswahlausschuss kommt am 9. Januar 2026 zusammen, um die Nominierungen offiziell zu bestätigen. Die Sitzung ist öffentlich. Bisher liegen jedoch keine Informationen zu einem BSW-Kandidaten für den Wahlkreis vor – trotz der jüngsten Bundestagswahl-Ergebnisse der Partei. Im Februar 2025 hatte das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bundesweit 4,98 Prozent der Stimmen erhalten, verfehlte aber die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in den Bundestag. Es gibt keine Unterlagen, die einen BSW-Bewerber für Tübingen bestätigen, und auch keine offizielle Mitteilung zur geplanten Prüfung der Partei-Nominierung am 9. Januar.

Die Wahl wird mit den neun vorgeschlagenen Kandidaten stattfinden, sofern der Ausschuss keine Anträge ablehnt. Die Wähler in Tübingen geben zwei Stimmen ab: eine für ihre bevorzugte Direktkandidatin oder ihren bevorzugten Direktkandidaten und eine für die Landesliste einer Partei. Das Ergebnis entscheidet über die Zusammensetzung des nächsten Landtags von Baden-Württemberg.