NPG plant massive Stellenkürzungen durch Automatisierung in der Druckproduktion
NPG plant massive Stellenkürzungen durch Automatisierung in der Druckproduktion
Die Neue Pressegesellschaft (NPG) bereitet Stellenabbau in ihren Redaktionen, Medienservice- und Produktionsabteilungen vor. Der Schritt folgt der Einführung eines neuen automatisierten Systems für die Druckproduktion. Die Belegschaft wurde vergangene Woche über die Pläne informiert, doch der Verlag hat noch nicht bekannt gegeben, welche Standorte betroffen sein werden.
Die Stellenstreichungen stehen im Zusammenhang mit einer unternehmensweiten Umstellung auf Automatisierung. Die NPG will ihre Abläufe effizienter gestalten, indem manuelle Prozesse in der Druckproduktion ersetzt werden. Internen Schätzungen zufolge arbeiten derzeit rund 150 Mitarbeiter in den betroffenen Bereichen – bis zu 75 Stellen könnten bis 2028 wegfallen.
Der Verlag gab an, auf freiwillige Aufhebungsverträge und natürliche Fluktuation, etwa durch Renteneintritte, zu setzen, um die Mitarbeiterzahl zu verringern. Betriebsräte und zuständige Abteilungen wurden vergangene Woche über die Änderungen informiert. Ein Sprecher der NPG lehnte es jedoch ab, Details zu den geplanten Maßnahmen zu kommentieren.
Zum Portfolio der NPG gehören bekannte Titel wie die Südwest Presse, die Lausitzer Rundschau und die Märkische Oderzeitung. Die Gruppe hatte sich im vergangenen Jahr durch die Übernahme der Medienholding Süd erweitert, zu der die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten gehören.
Durch die Umstrukturierung könnten innerhalb von fünf Jahren die Hälfte der Stellen in diesen Bereichen entfallen. Welche Standorte und Zeitpläne für die Kürzungen konkret betroffen sind, bleibt vorerst unklar. Die Mitarbeiter in den betroffenen Abteilungen sehen sich nun mit Unsicherheit konfrontiert, während das Unternehmen seine Automatisierungspläne vorantreibt.
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