30 May 2026, 20:12

Olivia Rodrigo kontert Kritik an ihrem Babydoll-Stil vor Album-Release

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo kontert Kritik an ihrem Babydoll-Stil vor Album-Release

Olivia Rodrigos jüngste Modewahl hat vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums eine hitzige Debatte ausgelöst. Die 21-jährige Sängerin, bekannt für Hits wie Drop Dead und The Cure, sah sich Kritik ausgesetzt, weil sie bei Auftritten und in Musikvideos Kleider im Babydoll-Stil trug. Nun hat sie gegen den Gegenwind zurückgekontert und die Vorwürfe in einem aktuellen Interview als „seltsam“ und „beunruhigend“ bezeichnet.

Die Kontroverse begann, nachdem Rodrigo im April das Musikvideo zu Drop Dead veröffentlicht hatte. Darin trug sie ein verspieltes Babydoll-Kleid, während sie von einer Teenager-Schwärmerei sang. Kritiker warfen ihr vor, kindliche Ästhetik mit erwachsenen Themen zu vermischen und damit jugendliche Optik zu sexualisieren.

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Die Diskussion erreichte am 8. Mai einen neuen Höhepunkt, als sie in Barcelona in einem ähnlichen Outfit auftrat. Fans und Kommentatoren äußerten in sozialen Medien Bedenken und argumentierten, der Stil sende widersprüchliche Botschaften.

Rodrigo nahm in einem Podcast Stellung zu den Vorwürfen und wies sie als fehlgeleitet zurück. Sie betonte, die Kritik offenbare tiefere kulturelle Probleme – insbesondere die Tendenz der Gesellschaft, Mädchen für männliches Begehren verantwortlich zu machen. Als Inspiration für ihre mutigen Modestatements nannte die Sängerin die feministischen Punk-Ikonen Kathleen Hanna und Courtney Love.

Die Debatte flammt auf, während Rodrigo die Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums, You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love, für den 12. Juni vorbereitet. Die Platte knüpft an ihre früheren Erfolge an und markiert einen weiteren Schritt in ihrer künstlerischen Entwicklung.

Rodrigos Verteidigung ihres Stils hat die Diskussion um ihr Image neu gerahmt. Die anstehende Albumveröffentlichung wird die Aufmerksamkeit vermutlich sowohl auf ihre Musik als auch auf ihren kompromisslosen Umgang mit Selbstausdruck lenken. Fans wie Kritiker werden gespannt verfolgen, wie sich ihre künstlerische Vision in den kommenden Wochen entfaltet.

Quelle