05 June 2026, 14:06

Orange Bank in Lünen setzt starkes Zeichen gegen Frauenhass und Gewalt

Orangefarbener Sitzbank am Europaplatz als Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Orange Bank in Lünen setzt starkes Zeichen gegen Frauenhass und Gewalt

Orangefarbene Bank an Lünens Europaplatz setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Am Europaplatz in Lünen ist eine orangefarbene Bank aufgestellt worden, um auf das Problem der Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Die am 27. Mai 2023 eingeweihte Sitzgelegenheit trägt eine klare Botschaft gegen geschlechtsspezifische Übergriffe. Ihre auffällige Farbe und die zentrale Lage sollen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregen und zu Diskussionen anregen.

Die Bank steht in der Nähe von Spielplatzgeräten und trägt die deutliche Aufschrift: „In Lünen gibt es keinen Platz für Gewalt gegen Frauen.“ Zudem ist die bundesweite Hilfetelefonnummer für Betroffene, 116 016, sowie ein QR-Code abgebildet, der zur Website des Frauenforums führt. Die Organisation bietet Beratung, Schutzunterkünfte und Notwohnungen für Frauen und Mädchen in Not an.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Farbe Orange wurde bewusst gewählt, da sie international als Symbol für Kampagnen gegen geschlechtsspezifische Gewalt steht. Das Projekt wurde von mehreren regionalen Förderern unterstützt, darunter die Sparkasse an der Lippe, die Unfallhilfe Westfalen, die WBL GmbH sowie das Frauenforum im Kreis Unna. Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, begleitete die Initiative fachlich.

Bei der Einweihung betonte Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg die Bedeutung von Aufklärung: Gewalt gegen Frauen dürfe niemals toleriert werden. Die Bank stehe als Symbol für Zivilcourage und Solidarität mit Betroffenen.

Die neue Bank am Europaplatz bleibt ein sichtbares Zeichen für Lünens Engagement im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Durch den direkten Zugang zu Hilfsangeboten bietet sie konkrete Unterstützung für Betroffene. Die Stadt hofft, dass die Installation zu einem anhaltenden Dialog und zu Handlungen in der Gemeinschaft anregt.

Quelle