02 February 2026, 08:15

Polizei kontrolliert gefährliche Schulwege in Heidelberg und Mannheim mit alarmierenden Ergebnissen

Eine Gruppe von Kindern überquert die Straße vor einem Gebäude, mit Fahrzeugen und Motorrädern auf der Straße, einem Baum links und Gebäuden mit Fenstern, Klimaanlagen und Texttafeln im Hintergrund, mit einem Wasserzeichen unten rechts.

Polizei kontrolliert gefährliche Schulwege in Heidelberg und Mannheim mit alarmierenden Ergebnissen

Verkehrssicherheitskampagne kontrolliert Schulwege in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis

Eine aktuelle Verkehrssicherheitsaktion hat sich auf Schulwege in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis konzentriert. Die Initiative, die von Mitte September bis Anfang Oktober lief, sollte Kinder auf ihrem Weg zur und von der Grundschule in der Nähe schützen. Die Polizei überwachte dabei 364 Routen und achte auf gefährliches Fahren sowie Parkverstöße.

Die Kampagne "Sicherer Schulweg" fand vom 15. September bis zum 2. Oktober 2025 statt. Beamte des Polizeipräsidiums Mannheim konzentrierten sich auf Bereiche in der Nähe von Schulen, um sicherzustellen, dass Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Parkregeln einhielten. Innerhalb der zwei Wochen wurden rund 1.600 Verstöße registriert.

Über 300 Fahrer wurden dabei erwischt, wie sie in der Nähe von Schulen falsch parkten oder hielten. Auch Rasen war ein großes Problem: 207 Autofahrer überschritten die erlaubte Geschwindigkeit um bis zu 20 km/h, weitere 39 fuhren mehr als 20 km/h zu schnell.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Neben den Kontrollen rief die Aktion Eltern dazu auf, mit ihren Kindern die Schulwege zu üben. Besonders Erstklässler benötigten demnach zusätzliche Unterstützung. Ziel war es, das Bewusstsein für mögliche Gefahren zu schärfen und ein sichereres Verhalten im Umfeld von Schulen zu fördern.

Die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigten eine deutliche Zustimmung zur Initiative.

Insgesamt wurden bei der Kampagne fast 1.600 Verstöße dokumentiert, wobei Rasen und illegales Parken die häufigsten Probleme darstellten. Die Polizei appelliert an Autofahrer, in der Nähe von Schulen besonders aufmerksam zu sein – vor allem zu den Bring- und Abholzeiten. Eltern werden zudem daran erinnert, ihren Kindern sichere Wege zur und von der Grundschule in der Nähe beizubringen.