Rastatt prüft Sauberkeit und Sicherheit in Ost-Industriezone und Rheinau-Nord
Sandro GuteRastatt prüft Sauberkeit und Sicherheit in Ost-Industriezone und Rheinau-Nord
Am 16. März fand in Rastatt eine Sicherheits- und Sauberkeitsbegehung statt, bei der zwei zentrale Bereiche der Stadt unter die Lupe genommen wurden. An der Begehung beteiligten sich Vertreter der Kommunalverwaltung, der Polizei, lokaler Unternehmen sowie Bürgerinitiativen. Ziel war es, Missstände in der Ost-Industriezone und im Stadtteil Rheinau-Nord zu identifizieren, die dringend behoben werden müssen.
Das Inspektionsteam prüfte unter anderem den Zustand der Straßen, die Beleuchtung und die allgemeine Instandhaltung in beiden Gebieten. Im Stadtteil Rheinau-Nord stellte sich vor allem die mangelhafte Straßenbeleuchtung als Hauptproblem heraus. Im Ost-Industriegebiet gab es hingegen Beschwerden über Parkplatzmangel und Vermüllung.
Zudem wurde auf die zunehmende Parkplatznot in den angrenzenden Wohnvierteln hingewiesen. Sämtliche Feststellungen wurden dokumentiert und der Rastatter Stadtverwaltung zur weiteren Bearbeitung übermittelt.
Die Kriminalitätsstatistiken für diese Gebiete wurden als unauffällig eingestuft, mit einer kontinuierlichen Abnahme in den letzten Jahren. Die offiziellen Zahlen zeigen einen Rückgang der Straftaten in Rastatt um 12 Prozent zwischen 2021 und 2025 – ein besserer Wert als der baden-württembergische Durchschnitt von 8 Prozent. Damit zählt die Stadt zu den sichereren urbanen Zentren der Region und schneidet im Vergleich zu größeren Städten wie Stuttgart oder Mannheim besser ab.
Die Begehung brachte konkrete Handlungsfelder für die Stadtverwaltung ans Licht, insbesondere bei der Beleuchtung und den Parkmöglichkeiten. Die gesammelten Erkenntnisse sollen nun als Grundlage für mögliche Verbesserungen dienen. Die Kriminalitätsentwicklung deutet darauf hin, dass Rastatt im Vergleich zu anderen Kommunen der Region weiterhin relativ sicher bleibt.






