16 April 2026, 02:12

Ravensburgs Oberbürgermeister übernimmt TWS-Aufsichtsratsvorsitz für Energiewende-Projekte

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstoffart von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Ravensburgs Oberbürgermeister übernimmt TWS-Aufsichtsratsvorsitz für Energiewende-Projekte

Dirk Bastin, Oberbürgermeister von Ravensburg, übernimmt am 1. Januar 2025 den Vorsitz im Aufsichtsrat der Technischen Werke Schussental (TWS). Seine Berufung markiert den nächsten Schritt des Unternehmens bei der Ausweitung erneuerbarer Energien und der Fernwärmeversorgung in der Region. Die Position wird für zwei Jahre besetzt, entsprechend der etablierten Rotation zwischen Ravensburg und Weingarten.

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Der Vorsitz im Aufsichtsrat der TWS wechselt alle zwei Jahre zwischen den beiden Hauptgesellschaftern, den Kommunen Ravensburg und Weingarten. Bastin folgt auf Alexander Geiger, den Bürgermeister von Weingarten, der künftig als stellvertretender Vorsitzender fungieren wird. Der Aufsichtsrat selbst besteht aus 14 Mitgliedern, die sowohl die beiden Städte als auch den Energieversorger EnBW und die Arbeitnehmervertretung repräsentieren.

Die TWS hat in den vergangenen Jahren ihre Fernwärmenetze in Ravensburg und Weingarten kontinuierlich ausgebaut und betreibt mittlerweile über 100 Wärmeerzeugungsanlagen. Zudem investiert das Unternehmen in Projekte zur Gewinnung erneuerbarer Energien, um seine ökologische Ausrichtung weiter zu stärken. Geiger hatte zuvor die Bedeutung von Wärmenetzen für die Energiewende hervorgehoben.

Neben dem Energiesektor ist die TWS auch für ihre innovativen Mobilitätslösungen bekannt, die bereits mit Branchenpreisen ausgezeichnet wurden. Bastin kündigte an, eng mit der Unternehmensführung zusammenzuarbeiten, um den Wandel hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung in der Region weiter zu beschleunigen.

Bastins Amtszeit läuft bis Ende 2026. In dieser Zeit plant die TWS, ihre Infrastruktur für erneuerbare Energien auszubauen. Die laufenden Projekte im Bereich Fernwärme und grüne Energieerzeugung bleiben dabei zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Die Rotation in der Aufsichtsratsführung sichert die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen Ravensburg und Weingarten bei der Gestaltung der Zukunft der TWS.

Quelle