Rekordanteil an Professorinnen: Baden-Württembergs Hochschulen werden vielfältiger
Sandro GuteRekordanteil an Professorinnen: Baden-Württembergs Hochschulen werden vielfältiger
Hochschulen in Baden-Württemberg begrüßten 2023 427 neue Professorinnen und Professoren
Unter den Neuberufenen war mit 43 Prozent ein Rekordanteil an Frauen – ein kontinuierlicher Anstieg seit 2016. Zu den Berufungen zählten zudem 76 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie 132 aus anderen deutschen Bundesländern.
Die Neuberufungen des Jahres 2023 spiegeln eine wachsende Vielfalt wider: 188 der 427 neuen Professorenstellen wurden mit Frauen besetzt, der höchste Wert, der je verzeichnet wurde. Dieser Trend setzt die schrittweise Zunahme des Frauenanteils der vergangenen sieben Jahre fort.
Im Rahmen desselben Empfangs wurden drei Projekte mit dem neu eingeführten Landeslehrpreis ausgezeichnet. Der 2023 ins Leben gerufene Preis würdigt herausragende Leistungen in drei Bereichen: Klimaschutz, Innovation und Transformation sowie die Fachkräftesicherung in den MINT-Fächern. Zu den Preisträgern zählte ein von Studierenden initiiertes Nachhaltigkeitsprogramm, das verschiedene Disziplinen vernetzt.
Die prämierten Vorhaben wurden als Vorbild für die Steigerung der Lehrqualität präsentiert. Vertreter der Hochschulen betonten, wie diese Beispiele Dozierende in der gesamten Region dazu anregen könnten, ähnliche Ansätze zu übernehmen.
Die Zahlen von 2023 zeigen einen deutlichen Wandel in der Hochschullandschaft Baden-Württembergs: Immer mehr Frauen und internationale Wissenschaftler bereichern die Universitäten des Landes. Die Verleihung der Landeslehrpreise unterstreicht zudem das Engagement der Region, Bildung durch Innovation und Zusammenarbeit voranzubringen.






