Reumütiger 16-Jähriger stellt sich nach Raubüberfall auf Rollstuhlfahrer
Oswin Bolander16-Jähriger ergibt sich nach Überfall auf Rollstuhlfahrer - Reumütiger 16-Jähriger stellt sich nach Raubüberfall auf Rollstuhlfahrer
Ein 16-Jähriger hat sich nach dem Raubüberfall auf einen Rollstuhlfahrer in einer Tiefgarage in Baden-Baden der Polizei gestellt. Der Jugendliche, der als reumütig beschrieben wird, gestand die Tat und half den Beamten, den Großteil der gestohlenen Gegenstände zu sichern.
Der Vorfall ereignete sich, als der Verdächtige – mit einem dunkelblauen Tuch als Maske – das Opfer in der Garage ansprach. Er bedrohte den Rollstuhlfahrer mit einem Messer und riss ihm eine Umhängetasche mit Bargeld, Bankkarten, Ausweispapieren und einem Handy weg.
Noch am selben Tag stellte sich der Teenager den Behörden. Er arbeitete vollumfänglich mit den Ermittlern zusammen und verriet, wo er die Beute sowie die Waffe versteckt hatte. Die Polizei konnte alle Gegenstände bis auf mehrere hundert Euro in bar sichern. Der Fall wurde inzwischen von der Kriminalpolizei übernommen. Die Beamten werten die Tat als schweren Raub.
Der Beschuldigte bleibt vorerst in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Der Großteil des Diebesguts wurde dem Opfer bereits zurückgegeben. Ob das Bargeld wiederaufgefunden wird, steht laut Polizei noch nicht fest.
