Sanimed überwindet Krise und plant 2025 einen neuen Zukunftscampus
Sanimed, ein führender Anbieter von Reha- und Medizintechnik, hat die Wende geschafft
Nach einer schwierigen Phase hat das Unternehmen Sanimed die Kurve gekriegt. Wie jetzt bekannt gegeben wurde, plant das Unternehmen für 2025 einen ausgeglichenen Haushalt – und setzt damit einen Schlussstrich unter jahrelange finanzielle Turbulenzen. Gleichzeitig nehmen die Pläne für einen neuen, 16.000 Quadratmeter großen Campus in Ibbenbüren konkrete Formen an.
Das 1983 gegründete Unternehmen ist seit Langem eine feste Größe im Bereich der häuslichen Pflegeversorgung. Sanimed beliefert Kunden mit Reha-Hilfsmitteln, Wundversorgungsprodukten, enteraler Ernährung, Rollstühlen und Elektromobilen. Im Laufe der Jahre wechselte das Unternehmen mehrfach den Besitzer: 2001 übernahm es die Hartmann Gruppe, 2020 folgte Palero, bevor es 2021 schließlich an die Löwenstein Gruppe ging.
2024 und 2025 steckte Sanimed jedoch in einer „existenzbedrohenden Krise“, wie es hieß. Nach einem umfassenden Restrukturierungsprozess gelang es dem Unternehmen, seine Finanzen zu stabilisieren und die Defizite abzubauen. Die Erholung ebnet nun den Weg für Expansionspläne.
Der Bau des neuen „Zukunftscampus“ in Ibbenbüren soll 2026 beginnen. Das Gelände umfasst drei Stockwerke Büroräume, ein 4.500 Quadratmeter großes Logistikzentrum sowie ein Flagship-Store. Das Projekt unterstreicht das wiedergewonnene Selbstvertrauen des Unternehmens in die eigene Zukunft.
Mit konsolidierten Finanzen treibt Sanimed nun seine Wachstumsstrategie voran. Der neue Campus soll die Unternehmensabläufe zentralisieren und die Effizienz steigern. Ziel ist es, die Position als Marktführer in den Bereichen Rehabilitation und Medizintechnik weiter auszubauen.






