Schwarzarbeit im Asia-Restaurant: Zoll deckt illegale Beschäftigung auf – Betreiber verurteilt
Sandro GuteSchwarzarbeit im Asia-Restaurant: Zoll deckt illegale Beschäftigung auf – Betreiber verurteilt
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Ein Asia-Restaurant im Raum Villingen-Schwenningen hat Schwarzarbeiter beschäftigt. Die Behörden leiteten die Ermittlungen nach einem anonymen Tipp ein. Dabei stellte sich heraus, dass von sieben Beschäftigten nur drei ordnungsgemäß nach deutschem Recht angemeldet waren.
Die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Konstanz durchgeführten Untersuchungen förderten schwere Verstöße zutage: Ein Mitarbeiter verfügte über keinerlei Arbeitserlaubnis, zwei weitere besaßen portugiesische Aufenthaltstitel, die keine Erwerbstätigkeit gestatteten. Zudem fehlten im Restaurant die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitszeitaufzeichnungen, und die Beschäftigten waren nicht bei der Sozialversicherung gemeldet.
Der Inhaber des Lokals wurde wegen Verstößen gegen das Arbeitsrecht zu einer Gesamtgeldstrafe von 3.500 Euro verurteilt. Auch die drei nicht angemeldeten Arbeiter müssen mit rechtlichen Konsequenzen wegen fehlender Papiere rechnen. Die Rentenversicherungsträger fordern nun ausstehende Beiträge vom Betrieb ein.
