Solinger Heidebad bleibt geschlossen – Bürger fordern Transparenz und Sanierungsplan
Selma SchmiedtSolinger Heidebad bleibt geschlossen – Bürger fordern Transparenz und Sanierungsplan
Die anhaltende Schließung des Solinger Heidebads hat in der Stadt neue politische Spannungen ausgelöst. Die lokale Bürgerinitiative Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. (BfS) wirft den Behörden vor, wichtige Details über die Stilllegung zu verschweigen.
Anwohner und der BfS zeigen sich verärgert, dass die Ergebnisse der Kontaminationstests nicht veröffentlicht wurden. Raphael Bender, Sprecher der Gruppe für Sportpolitik, nannte die Schließung „vollkommen inakzeptabel“, da die Verantwortlichen die Befunde bis heute nicht offengelegt hätten.
Die BfS fordert nun vollständige Transparenz bei den Testergebnissen, einen klaren Sanierungsplan sowie einen realistischen Zeitrahmen für die Wiedereröffnung. Gleichzeitig warnte die Initiative lokale Politiker davor, durch ihr Handeln eine dauerhafte Schließung des Bads zu betreiben. Der Verdacht steht im Raum, dass die Stilllegung ein erster Schritt sein könnte, um den Betrieb des Heidebads endgültig einzustellen.
Das Freibad ist für einkommensschwache Familien ein zentraler sozialer und Freizeittreffpunkt. Besonders in Ohligs gilt es als Symbol für Transparenz, bürgerliches Engagement und Vertrauen in die Kommunalpolitik.
Die Debatte um die Zukunft des Heidebads wird voraussichtlich weiter an Fahrt aufnehmen – bis die Testergebnisse und der Wiedereröffnungsplan endlich öffentlich gemacht werden. Unter dem wachsenden Druck bleibt das Schicksal des Bads vorerst ungewiss.






