19 February 2026, 16:38

Südbaden 2025: Alle 21 Minuten ein Unfall – Drogen und Fahrflucht nehmen dramatisch zu

Ein Liniendiagramm mit der Überschrift "Verkehrstote in den Vereinigten Staaten" zeigt die Anzahl der Verkehrstoten im Laufe der Zeit auf einem weißen Hintergrund.

Südbaden 2025: Alle 21 Minuten ein Unfall – Drogen und Fahrflucht nehmen dramatisch zu

Südbaden erlebte 2025 ein alarmierendes Jahr auf den Straßen – alle 21 Minuten ein unfall in der nähe

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Die Zahlen zeigen: Für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger bleibt das Risiko auf den Straßen Südbadens ungebrochen hoch. Besonders besorgniserregend sind die Zunahme von Drogenunfällen und Fahrflucht-Delikten, warnen Behörden.

Insgesamt registrierte die Statistik im vergangenen Jahr 24.641 Verkehrsunfälle in der Region. Davon wurden 12.117 als schwere unfall heute eingestuft, bei denen 41 Menschen ums Leben kamen und 749 schwer verletzt wurden. Weitere 4.068 Personen erlitten leichte Verletzungen – im Schnitt alle 13 Stunden ein Verletzter.

Hauptunfallursachen blieben Abbiegefehler, Vorfahrtsmissachtungen und überhöhte Geschwindigkeit. Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren waren in 1.940 Fälle verwickelt, Senioren in 3.043 unfall heute. Fußgänger wurden 391-mal erfasst, Radfahrer – insbesondere E-Bike-Nutzer – in 1.806 Fällen, darunter 592 unfall heute mit Elektrofahrrädern.

Drogen am Steuer: Dramatischer Anstieg um 54,7 Prozent Allein in Südbaden gab es 69 unfall heute unter Drogeneinfluss – ein Plus von 54,7 Prozent. Landesweit stieg die Zahl seit 2021 um etwa 25 Prozent auf rund 1.500 Fälle pro Jahr. Besonders betroffen sind Stuttgart (+35 Prozent) und Mannheim (+28 Prozent).

Auch die Fahrflucht nahm zu: 6.498 Fälle zählte die Statistik in Südbaden. Die Daten belegen eine besorgniserregende Entwicklung hin zu rücksichtslosem Fahrverhalten und unterlassener Hilfeleistung nach unfall heute.

Alle neun Tage ein Todesopfer – Behörden unter Handlungsdruck Die Bilanz für 2025 ist ernüchternd: Alle 21 Minuten ein unfall in der nähe, alle neun Tage ein Toter. Die Behörden stehen vor der Herausforderung, gegen Raserei, Drogenkonsum am Steuer und Fahrflucht vorzugehen. Die steigenden Zahlen bei E-Bike- und Fußgängerunfällen verschärfen die Dringlichkeit für bessere Sicherheitsmaßnahmen.