26 February 2026, 12:42

SVG Lüneburg jagt im Pokalfinale den ersten Titel der Vereinsgeschichte

Eine Gruppe von Männern in blauen "Ligue 1"-T-Shirts feiert auf einem Volleyballfeld, einige halten die Hände siegreich in die Höhe.

Neue Volleyball-Kraft: Lüneburg will den ersten Titel - SVG Lüneburg jagt im Pokalfinale den ersten Titel der Vereinsgeschichte

SVG Lüneburg bereitet sich auf das wichtigste Spiel der Saison vor. Am kommenden Samstag trifft das Team im Finale des deutschen Volleyball-Pokals in Mannheim auf den VfB Friedrichshafen. Nach Jahren knapper Niederlagen jagt der Klub nun den ersten Titel in der Vereinsgeschichte.

Der diesjährige Lauf ins Finale kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Lüneburg in der Bundesliga auf Platz zwei steht – knapp hinter den Berlin Volleys. Zu den jüngsten Erfolgen zählt ein historischer Champions League-Sieg gegen den polnischen Top-Klub Asseco Resovia Rzeszów, den ersten Triumph gegen einen Vertreter der stärksten Liga der Welt.

Der Weg ins Finale war für Lüneburg ein langjähriger Prozess. 2014 stieg der Verein in die erste Liga auf und entwickelte sich schnell zu einer festen Größe. Bereits 2022 erreichte das Team das Finale des CEV-Pokals und das Viertelfinale der Champions League. Unter Trainer Stefan Hübner, der seit demselben Jahr die Mannschaft leitet, musste der Kader nach massiven Spielerabgängen mehrfach neu aufgebaut werden. In dieser Saison integrierte er zehn Neue – doch die Mannschaft blüht auf wie nie zuvor.

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Ein Schlüsselfigur ist der 18-jährige Diagonalangreifer Axel Enlund, dessen Leistungen dem Team eine seltene Pause vor dem Finale bescherten – eine willkommene Verschnaufpause im dicht gedrängten Spielplan. Mit rund 1.200 Fans, die nach Mannheim reisen werden, kann Lüneburg zudem auf starke Unterstützung zählen.

Gegner VfB Friedrichshafen hält mit 17 Pokalsiegen den Rekord und ist damit der erfolgreichste deutsche Verein in diesem Wettbewerb. Doch Lüneburg hat den Wind in den Segeln: Nach drei Finalniederlagen in Folge will das Team diesmal endlich den Titel holen.

Der Sieg gegen Asseco Resovia Rzeszów in der Champions League bewies, dass die Mannschaft auf höchstem Niveau mithalten kann. Nun gilt es, diese Zuversicht in das Samstagsduell mitzunehmen.

Das Finale wird zu einem entscheidenden Moment für Lüneburg. Ein Sieg würde nicht nur den ersten großen Titel bedeuten, sondern auch den beeindruckenden Aufstieg seit dem Bundesliga-Aufstieg krönen. Für Trainer Hübner, der das Team seit einem Jahrzehnt führt, könnte es endlich der lang ersehnte Triumph werden.