03 February 2026, 18:58

Traditionshändler Felix W. meldet Insolvenz an – nur zwei Filialen bleiben

Ein Plakat für das Hans-Sachs-Theater in München, Deutschland, das einen Mann im Anzug und eine Frau in einem Kleid zeigt, die nebeneinander vor einem tiefblauen Hintergrund mit funkelnden Sternen stehen.

Traditionshändler Felix W. meldet Insolvenz an – nur zwei Filialen bleiben

Felix W., langjähriger Modehändler, meldet Insolvenz an

Das Amtsgericht Stuttgart hat am 29. Januar das Insolvenzverfahren über das Vermögen von Felix W. eröffnet – ein herber Rückschlag für das traditionsreiche Unternehmen. Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten hatten bereits monatelang die Runde gemacht, bevor die offizielle Bestätigung kam.

Das 1996 in Stuttgart gegründete Unternehmen betrieb einst Filialen in München, Berlin, Zürich, Luzern, Vaduz und seiner Heimatstadt. Doch zu Beginn des Jahres 2025 waren nur noch die Standorte in Stuttgart und München übrig geblieben. Von der Insolvenz sind nun direkt diese beiden letzten Geschäfte betroffen, die Mitarbeiter wurden von der Entwicklung überrascht.

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Als vorläufige Insolvenzverwalterin wurde die Stuttgarter Anwältin Ilkin Bananyarli von der Kanzlei PLUTA bestellt. Am 3. Februar informierte sie alle 20 Beschäftigten der betroffenen Filialen über das Verfahren. Beide Standorte bleiben vorerst geöffnet, doch das Schicksal eines geplanten Pop-up-Stores in der Stuttgarter Königstraße ist noch ungewiss.

Von der Insolvenz betroffen sind sowohl die Felix W. Holding GmbH als auch die Felix W. Retail GmbH. Während das Unternehmen einst eine breitere Präsenz hatte, war die Zahl der Filialen in Deutschland in den letzten Jahren auf nur noch drei gesunken, bevor der finanzielle Zusammenbruch eintrat.

Das Insolvenzverfahren läuft nun an, Bananyarli übernimmt die Geschäftsführung. Die Standorte in Stuttgart und München bleiben vorerst geöffnet, doch ihre langfristige Zukunft hängt von den weiteren Entwicklungen ab. Über das Schicksal des Pop-up-Stores in der Königstraße und der verbleibenden Mitarbeiter wird in den kommenden Wochen entschieden.