26 January 2026, 18:31

Tragisches Zugunglück in Markelfingen: Gänsefamilie stirbt auf der Bahnstrecke

Eine Gänseschar, die über eine grüne Wiese geht, mit einer Straße im Hintergrund und umgebenden Bäumen und Pflanzen.

Tragisches Zugunglück in Markelfingen: Gänsefamilie stirbt auf der Bahnstrecke

Tragischer Unfall am Naturfreundehaus in Markelfingen: Gänsefamilie von Zug erfasst

Am 25. April ereignete sich in der Nähe des Naturfreundehauses in Markelfingen ein tragischer Vorfall, als ein Gänsepaar von einem vorbeifahrenden Zug getötet wurde. Betroffen waren ein Seehas-Zug in Richtung Radolfzell sowie ein Regionalexpress nach Konstanz. Die verwaisten Küken der Tiere flüchteten nach dem Unfall ins nahegelegene Gebüsch – eines konnte gerettet werden, die anderen gelten weiterhin als vermisst.

Die Gänse waren beim Überqueren der Bahnschienen von dem Zug erfasst worden, was sofortige Sorgen um den Nachwuchs auslöste. Die Jungtiere verstreuten sich nach dem Zusammenstoß im Unterholz und waren nur schwer auffindbar. Ein Tierrettungsteam entdeckte später eines der Küken und nahm es in Obhut.

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Zugführer drosselten in der Folge ihre Geschwindigkeit beim Heranfahren an die Unfallstelle, da sie sich der Gefahren durch Tiere auf den Bahnschienen bewusst waren. Beamte der Bundespolizeiinspektion Konstanz trafen kurz darauf ein, um die Unglücksstelle abzusichern und Schaulustige davon abzuhalten, die gefährlichen Bahnanlagen zu betreten. Züge in diesem Bereich nähern sich nahezu geräuschlos, und die langen Bremswege erhöhen die Risiken zusätzlich.

Die Behörden wiesen die Bevölkerung daraufhin erneut darauf hin, bei Sichtungen von Tieren auf den Bahnschienen keinesfalls selbst die Bahnanlagen zu betreten. Stattdessen sollten Passanten umgehend die Polizei verständigen, um weitere Unfälle zu vermeiden.

Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von Wildtieren in der Nähe von Eisenbahnstrecken ausgehen. Während ein Küken gerettet werden konnte, fehlt von den anderen weiterhin jede Spur. Die Polizei betont weiterhin, wie wichtig es ist, solche Situationen zu melden, anstatt auf eigene Faust Rettungsversuche zu unternehmen.