Trier krönt sich mit 1:0 gegen Koblenz zum Landespokalsieger
Trier holt sich mit knappen 1:0 gegen TuS Koblenz den 15. Landespokaltitel
In einem spannungsgeladenen Spiel sicherte sich der SV Trier am Samstag im heimischen Moselstadion mit einem knappen 1:0 (0:0) gegen TuS Koblenz den 15. Landespokalsieg der Vereinsgeschichte. Vor fast 9.000 Zuschauern entwickelte sich eine nervenaufreibende Partie, die erst in der Schlussphase für die Entscheidung sorgte.
Die Mannschaft aus Trier dominierte zwar über weite Strecken den Ballbesitz, fand aber lange keine Lücke in der defensiv stark aufgestellten Koblenzer Abwehr. Belohnt wurde ihre Geduld schließlich in der 82. Minute, als Noah Herber nach einer Parade von TuS-Torhüter Michael Zadach gegen einen Schuss von Sven König den entscheidenden Treffer zum 1:0 erzielte – ein einfaches Abstauben für den Torschützen.
In den letzten Minuten kam es noch zu hitzigen Szenen: Dami Grgić sah in der Nachspielzeit die Rote Karte, woraufhin sich eine handfeste Rauferei auf dem Platz entwickelte. Auch TuS-Trainer Michael Stahl wurde in dem Tumult vom Platz gestellt – ein turbulentes Finale für die Partie.
Rund 2.000 mitgereiste Koblenzer Fans hatten ihre Mannschaft lautstark unterstützt, mussten am Ende jedoch ohne den erhofften Erfolg die Heimreise antreten. Trier hingegen verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Schluss und feierte den verdienten Sieg.
Mit dem Triumph qualifiziert sich der Verein für die nächste Runde des DFB-Pokals und darf auf eine lukrative Auslosung hoffen. Der 15. Landespokalsieg unterstreicht einmal mehr Triers Vorherrschaft im regionalen Fußball, während Koblenz nach der enttäuschenden Niederlage nun den Fokus auf den Neuanfang richten muss.






