14 December 2025, 18:25

Trumps skurrile Tauschgeschäfte und der Boom der Rüstungsaktien zu Weihnachten

Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text ├╝ber der Illustration.

Trumps skurrile Tauschgeschäfte und der Boom der Rüstungsaktien zu Weihnachten

Überzeugende Geschenkideen: Frieden, Freude – und Rüstungsaktien

Weihnachten steht vor der Tür, doch Schenken, Frieden und Nachhaltigkeit scheinen dehnbare Begriffe zu sein.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump soll laut Berichten bereit sein, die Zölle auf Norwegen aufzuheben – als Gegenleistung für den Friedensnobelpreis. Unterdessen boomt Europas Rüstungsindustrie: Unternehmen wie Rheinmetall entwickeln sich zu Favoriten unter Anlegern. Die Entwicklung spiegelt einen Wandel wider – weg vom Vorwurf der Kriegsprofiteure, hin zur Wahrnehmung als Garanten für Sicherheit.

Trumps jüngste Äußerungen unterstreichen seinen lang gehegten Wunsch nach dem Friedensnobelpreis. Zwar blieb ihm die Auszeichnung bisher verwehrt, doch nahm er kürzlich als Ersatz den FIFA-Friedenspreis entgegen. Auch seine Geschenke sorgen immer wieder für Schlagzeilen: eine Rolex für einen Richter am Obersten Gerichtshof, einen Goldbarren für seinen Sohn Barron und eine „Make America Great Again“-Mütze an den Schweizer Bundesrat Guy Parmelin. Solche Gesten werfen Fragen nach Einflussnahme und Entscheidungsfindung auf.

Trumps Streben nach Anerkennung und der Aufschwung der europäischen Rüstungsbranche zeigen, wie sich die Haltung zu Geopolitik und Investitionen verändert. Sollte die Schweiz die Ausfuhr von RUAG-Anteilen genehmigen, könnte dies die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Verteidigung stärken. Unterdessen ziehen Rüstungswerte weiterhin Investoren an – nun unter dem Deckmantel von Sicherheit und Stabilität.

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