09 January 2026, 04:25

USA senken Zölle auf Schweizer Uhren 2025 – was das für Europa bedeutet

Zwei Armbanduhren sind nebeneinander auf einer flachen Oberfläche angeordnet.

Luxus-Uhren leichter verfügbar - Wartezeiten sinken - USA senken Zölle auf Schweizer Uhren 2025 – was das für Europa bedeutet

Die USA werden die Einfuhrzölle auf Schweizer Uhren ab 2025 auf 15 Prozent senken und damit die Sätze angleichen, die bereits für Produkte aus der EU gelten. Diese Änderung folgt auf Jahre höherer Abgaben und soll die Kosten für Uhrenhersteller in ganz Europa verringern. Gleichzeitig verändern sich durch globale Nachfrageverschiebungen und neue Einzelhandelstrends die Rahmenbedingungen auf dem Luxusuhrenmarkt.

Jahre lang mussten Käufer in den USA einen Zoll von 39 Prozent auf Schweizer Uhren zahlen – darunter auch Modelle mit Uhrwerken, die von deutschen Marken genutzt werden. Ab 2025 sinkt dieser Satz auf 15 Prozent und entspricht damit den EU-Zöllen. Die Senkung gilt umfassend für alle Marken, die auf Schweizer oder EU-Komponenten setzen, und zielt nicht speziell auf deutsche Hersteller ab.

Die Zollanpassung fällt mit weiteren Branchenveränderungen zusammen. Nach jahrelangen Lieferengpässen haben sich die Wartezeiten für Luxusuhren verkürzt. Gleichzeitig dämpfen Chinas Antikorruptionsmaßnahmen die Nachfrage nach europäischen Marken im Land. Dieser Rückgang hat zu einem deutlichen Einbruch auf dem Sekundärmarkt geführt, wo die Wiederverkaufspreise gesunken sind.

Auch die Kaufgewohnheiten entwickeln sich weiter: Immer mehr Käufer kehren zu stationären Geschäften zurück, statt online oder über private Verkäufer zu erwerben. Dieser Trend deutet auf eine Rückkehr zu traditionellen Einkaufsmustern hin, nachdem der digitale Handel jahrelang gewachsen war.

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Die Zollsenkung wird ab 2025 die Kosten für Uhrenhersteller reduzieren, die in die USA exportieren. Zusammen mit kürzeren Wartezeiten und einem schwächelnden Gebrauchtmarkt steht die Branche vor einer Mischung aus Herausforderungen und Chancen. Wie sich diese Veränderungen auswirken, hängt maßgeblich vom Konsumverhalten in Schlüsselmärkten wie China und den USA ab.