14 January 2026, 13:03

VfB Stuttgart bangt um Abwehrchef Hendriks vor Europa-League-Krimi gegen Feyenoord

Ein weißer Fußball mit schwarzen und pinken Akzenten liegt auf einem hellen Holztisch und zeigt den Text "UEFA Women's Champions League Final 2016."

"Under the Radar" - Hendriks freut sich auf Duell mit ehemaligem Klub - VfB Stuttgart bangt um Abwehrchef Hendriks vor Europa-League-Krimi gegen Feyenoord

VfB Stuttgart vor entscheidendem Europa-League-Duell gegen Feyenoord Rotterdam – Fragezeichen hinter Abwehrchef Hendriks

Vor dem entscheidenden Europa-League-Spiel gegen Feyenoord Rotterdam schwebt VfB Stuttgarts Abwehrspieler Ramon Hendriks in Unsicherheit. Der niederländische Innenverteidiger, eine Schlüsselfigur in Stuttgarts Abwehr, kämpft mit muskulären Problemen, die ihn im wichtigen Duell möglicherweise außer Gefecht setzen könnten.

Die Partie ist ohnehin von besonderer Brisanz geprägt: Die Behörden haben sie als Hochrisiko-Spiel eingestuft – Grund sind Befürchtungen über das Verhalten der Feyenoord-Fans. Hendriks, einst selbst Spieler des niederländischen Klubs, sprach unterdessen begeistert von seiner Rückkehr zu seinem Ex-Verein, während seine Einsatzfähigkeit weiter auf der Kippe steht.

Der 27-Jährige wechselte nach einem stetigen Aufstieg im niederländischen Fußball zum VfB, brauchte jedoch zunächst Zeit, um sich zu akklimatisieren. Mittlerweile hat er sich als verlässliche Stütze in der Defensive etabliert – sowohl als Innenverteidiger als auch auf der linken Abwehrseite. Seine Vielseitigkeit und defensive Stabilität brachten ihm Lob von Trainer Sebastian Hoeneß ein, der ihn kürzlich als „unterschätzten Leistungsträger mit starker Mentalität“ bezeichnete.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Hendriks’ Bedeutung für die Mannschaft ist unübersehbar: Wenn fit, gehört er regelmäßig zur Startelf – auch in europäischen Wettbewerben. Seine Statistiken in EA FC 26 (Bewertung 72 als Innenverteidiger) unterstreichen seine defensiven Stärken. Doch ob er am Donnerstag auflaufen kann, bleibt fraglich. Der Niederländer gab an, sich „etwas müde“, aber „grundsätzlich gut“ zu fühlen – seine Erholung wird über einen Einsatz entscheiden.

Sportlich geht es für Stuttgart um alles: Mit Platz 29 in der Gruppenwertung muss die Mannschaft mindestens auf Rang 24 vorrücken, um weiterzukommen. Der Druck, ein Ergebnis zu erzielen, ist enorm. Für Hendriks hat die Begegnung eine persönliche Note – er schwärmte von der Atmosphäre in Rotterdam, zeigte Respekt vor Trainer Robin van Persie, betonte aber auch unmissverständlich seinen Willen zum Sieg.

Abseits des Platzes sorgt die Sicherheitslage für zusätzliche Spannung. Die Behörden haben das Spiel als risikoreich eingestuft, mit Verweis auf mögliche Ausschreitungen durch anreisende Feyenoord-Anhänger. Die Polizei wird verstärkt präsent sein, doch der Verein appellierte an die Fans, sich auf den Sport zu konzentrieren.

Stuttgarts defensive Planung hängt nun von Hendriks’ letzter Fitnessprobe ab. Seine Erfahrung und Führung könnten in diesem Pflichtsieg entscheidend sein – das Ergebnis könnte die europäische Zukunft des Teams prägen. Gleichzeitig erfordert die angespannte Lage abseits des Rasens umsichtiges Krisenmanagement.

Für Hendriks selbst ist die Rückkehr zu seinem alten Klub mit gemischten Gefühlen verbunden: Stolz auf seinen Werdegang, Bewunderung für seinen Ex-Verein – und der feste Wille, dem VfB Stuttgart die dringend benötigten Punkte zu sichern.