VfB Stuttgart und SC Freiburg kämpfen um das Europa-League-Achtelfinale
Gretel BirnbaumFreiburg und Stuttgart streben Halbfinale an - VfB Stuttgart und SC Freiburg kämpfen um das Europa-League-Achtelfinale
Zwei deutsche Vereine kämpfen am kommenden Donnerstag in der Europa League um den Einzug ins Achtelfinale. Der VfB Stuttgart und der SC Freiburg gehen mit unterschiedlichen Tabellenplätzen, aber dem gleichen Ziel in die K.-o.-Playoffs. Sicherheitsbedenken rücken insbesondere das Heimspiel Freiburgs in den Fokus.
Stuttgart reist nach Rom, wo die Mannschaft im Stadio Olimpico auf die AS Roma trifft. Beide Teams befinden sich im Mittelfeld ihrer nationalen Ligen: Stuttgart liegt in der Bundesliga auf Platz neun, Roma in der Serie A auf Rang zehn. Ein Sieg würde für beide den Weg in die nächste Runde ebnen.
Freiburg empfängt unterdessen Maccabi Tel Aviv im Europa-Park Stadion. Die Breisgauer belegen aktuell den fünften Platz in der Bundesliga, während der israelische Klub in dieser Europa-League-Saison noch ohne Sieg ist. Für das Spiel werden über 1.000 Polizeibeamte im Einsatz sein – als Reaktion auf Warnungen vor möglichen antisemitischen Vorfällen. Die Behörden haben die Partie als Hochrisikospiel eingestuft, was strengere Zuschauer- und Sicherheitskontrollen zur Folge hat.
Beide Begegnungen haben eine Bedeutung, die über den Sport hinausgeht: Stuttgarts Auswärtsspiel wird ein Gradmesser für die Form gegen eine Roma-Mannschaft mit Heimvorteil. Das unter strengen Sicherheitsvorkehrungen stehende Spiel in Freiburg wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Probleme mit Fanverhalten im europäischen Fußball.
Die Ergebnisse entscheiden, welche Teams direkt ins Achtelfinale einziehen. Stuttgarts Reise nach Italien und Freiburgs unter starkem Polizeischutz stehendes Heimspiel versprechen einen spannungsgeladenen Abend im Wettbewerb. Ein Erfolg für einen der beiden deutschen Vereine würde ihre europäische Saison bis ins Frühjahr verlängern.
