Voith streicht bis zu 2.500 Stellen – deutsche Standorte besonders betroffen
Oswin BolanderMaschinenbauer Voith streicht bis zu 2.500 Jobs - Voith streicht bis zu 2.500 Stellen – deutsche Standorte besonders betroffen
Maschinenbauer Voith streicht bis zu 2.500 Stellenangebote
Maschinenbauer Voith streicht bis zu 2.500 Stellenangebote
- Dezember 2025, 14:32 Uhr
Der deutsche Technologiekonzern Voith hat Pläne bekannt gegeben, weltweit bis zu 2.500 Stellenangebote abzubauen. Der Schritt folgt auf einen deutlichen finanziellen Einbruch: Im Geschäftsjahr 2023/24 verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 247 Millionen Euro. Besonders betroffen von den Stellenangebotsstreichungen werden voraussichtlich die deutschen Standorte sein – darunter der Hauptsitz in Heidenheim an der Brenz –, da steigende Kosten und regulatorischer Druck die Lage verschärfen.
Die finanzielle Krise bei Voith hat sich im vergangenen Jahr dramatisch zugespitzt. Nach einem Gewinn von 73 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum beläuft sich der Verlust nun auf 247 Millionen Euro. Auch der Umsatz sank auf 5,23 Milliarden Euro, was Zweifel an der langfristigen Stabilität des Unternehmens nährt.
Die geplanten Entlassungen betreffen fast 10 Prozent der globalen Belegschaft von Voith, die derzeit rund 22.000 Mitarbeiter zählt. Noch ist unklar, welche Standorte und Geschäftsbereiche genau betroffen sein werden. Doch deutsche Werke in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Sachsen könnten von den Kürzungen betroffen sein. Unternehmenschef Dirk Hoke nannte den verschärften globalen Wettbewerb als einen der Hauptgründe für die Umstrukturierung.
In den kommenden Wochen wird Voith in Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern treten, um die tragfähigsten Lösungen für den Stellenangebotsabbau zu erörtern. Dieser Prozess ist Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung, mit der das Unternehmen seine Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit steigern will.
Im Rahmen der Restrukturierung sollen bis zu 2.500 Stellenangebote gestrichen werden, wobei der Fokus auf den deutschen Standorten liegt. Gespräche mit Gewerkschaften und Belegschaft werden zeigen, wie die Kürzungen umgesetzt werden. Die Unternehmensführung betont, dass die Veränderungen notwendig seien, um die finanziellen Herausforderungen zu bewältigen und die Marktposition zu stärken.
