24 May 2026, 04:14

VSG Altglienicke gewinnt Berliner Pokal in dramatischem Finale gegen BFC Dynamo

Mattuschka nach VSG-Cup-Sieg: "Ich wäre fast da oben gestorben"

VSG Altglienicke gewinnt Berliner Pokal in dramatischem Finale gegen BFC Dynamo

VSG Altglienicke krönt sich im dramatischen Finale zum Berliner Pokalsieger und sichert sich den Einzug in den DFB-Pokal

Das Spiel gegen den BFC Dynamo musste in die Verlängerung, ehe ein spätes Tor den verdienten Sieg perfekt machte. Für Sportdirektor Torsten Mattuschka war das nervenaufreibende Finale fast zu viel – später gestand er, es habe sich angefühlt, als hätte er „fast einen Herzinfarkt“ erlitten, während er das Spiel verfolgte.

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Altglienicke begann die Partie mit klarer Überlegenheit. Die Mannschaft dominierte die erste Halbzeit, stand aber beim Abpfiff überraschend nur 1:1 unentschieden. Im Verlauf der Begegnung entwickelte sich Torhüter Luis Maria Zwick zum Matchwinner: Er hielt einen Elfmeter und vereitelte in den Schlussminuten mehrere hochkarätige Chancen der Gegner.

In der Verlängerung fiel dann der entscheidende Treffer. Jonas Nietfeld traf zum 2:1 – und löste damit bei Spielern und Fans stürmischen Jubel aus. Doch Mattuschka konnte den Triumph nicht in vollen Zügen genießen: Kurz nach dem Schlusspfiff eilte er davon, um seine Tochter bei einem Cheerleading-Wettbewerb zu unterstützen.

Im Rückblick zeigte sich der Sportdirektor begeistert von der Leistung seines Teams. „Wir waren die bessere Mannschaft und haben den Titel absolut verdient“, betonte er. Mit der qualifizierten Teilnahme am DFB-Pokal blickt er nun bereits nach vorn – ein Traumlos gegen Top-Klubs wie Schalke 04, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen wäre die perfekte Belohnung für den hart erkämpften Erfolg.

Der Sieg bedeutet für Altglienicke den ersten Berliner Pokal seit Jahren und garantiert die Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Zwicks Elfmeter-Parade und Nietfelds Verlängerungstreffer machten letztlich den Unterschied in einem bis zum Schluss spannenden Finale. Für Mattuschka und seine Mannschaft geht es nun auf die nationale Bühne – und die Chance, sich gegen einige der größten Vereine Deutschlands zu messen.

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