14 June 2026, 10:10

Warken will private Pflegezusatzversicherungen mit Steuerbonus fördern

Warken möchte die Förderung von Privatkrankenversicherungen steuerlich fördern

Warken will private Pflegezusatzversicherungen mit Steuerbonus fördern

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat zu einer stärkeren Förderung privater Pflegezusatzversicherungen in Deutschland aufgerufen. Sie ist überzeugt, dass diese freiwilligen Policen dazu beitragen können, die wachsende Finanzierungslücke in der gesetzlichen Pflegeversicherung zu schließen. Mit dem Vorstoß soll die Belastung für Familien verringert werden, die hohe Eigenanteile bei Pflegekosten tragen müssen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland deckt derzeit viele Familien nicht ausreichend ab. Die Kluft zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und den staatlichen Leistungen wird immer größer – eine zunehmende Belastung für Haushalte und das System selbst.

Warken schlägt vor, private Pflegeversicherungen attraktiver zu gestalten. Ihr Plan sieht vor, die Beiträge steuerlich wie Altersvorsorgeaufwendungen absetzbar zu machen. Dadurch sollen mehr Menschen motiviert werden, eine zusätzliche Absicherung abzuschließen.

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Bereits jetzt gibt es verschiedene private Versicherungslösungen, darunter Pflegekostenversicherungen, Pflegerenten sowie Tagegeldversicherungen. Die Tarife sind auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten und bieten unterschiedliche Beitragshöhen und Leistungsumfänge. Ziel ist es, die finanzielle Lücke zu schließen, die durch die gesetzliche Absicherung entsteht.

Die Ministerin betonte, dass es bei ihren Reformen nicht darum gehe, die Kosten auf Städte oder Gemeinden abzuwälzen. Vielmehr solle die Gesamtbelastung des deutschen Pflegesystems verringert werden. Die geplanten Änderungen zielen darauf ab, private Pflegezusatzversicherungen attraktiver zu machen. Falls umgesetzt, könnten sie dazu beitragen, die Finanzierungslücke in der gesetzlichen Pflege zu verringern – und damit den finanziellen Druck auf die Familien mildern.

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