23 May 2026, 06:10

Wegner prüft Wohnungsbau auf dem Tempelhofer Feld – 20.000 neue Wohnungen möglich

Wegner: Berlin könnte am Rand des Tempelhofer Felds bauen

Wegner prüft Wohnungsbau auf dem Tempelhofer Feld – 20.000 neue Wohnungen möglich

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner prüft Pläne zur Bebauung eines Teils des Tempelhofer Felds. Dabei geht es um den Bau von über 20.000 Wohnungen auf einem Drittel des ehemaligen Flughafenareals. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Bevölkerung eine begrenzte Bebauung am Rand der Freifläche mehrheitlich befürwortet.

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Eine Gruppe von Architekten hat einen Entwurf für rund 21.000 neue Wohnungen auf dem Gelände vorgelegt. Der Plan konzentriert sich auf die äußeren Bereiche und belässt die zentralen 200 Hektar Wiesenland unter dem Schutz des Tempelhof-Gesetzes. Dieses Gesetz, das nach einem Referendum 2014 verabschiedet wurde, verbietet jegliche Bebauung auf dem Großteil des Geländes.

Das Land Berlin könnte das Projekt federführend umsetzen; derzeit prüft der Finanzsenator die Kosten. Wegners Team untersucht, ob die Bebauung wirtschaftlich tragfähig wäre. Bei einer Genehmigung könnten die Wohnungen mehr als 50.000 Bewohner aufnehmen.

Eine repräsentative Umfrage ergab, dass 59 Prozent der Berliner einer „maßvollen Bebauung an den Rändern“ zustimmen, um die Wohnungsnot in der Stadt zu lindern. Der Vorschlag entspricht dieser Präferenz, da er sich auf die Randbereiche beschränkt und den Kern der Fläche erhält.

Das Vorhaben würde eine Abkehr von den strengen Schutzbestimmungen von 2014 bedeuten. Falls es sich als finanziell machbar erweist, könnten Tausende neue Wohnungen entstehen, ohne die zentralen Wiesenflächen anzutasten. Der nächste Schritt hängt von der Kostenbewertung des Landes und dem öffentlichen Feedback ab.

Quelle