Wohngeld als Rettungsanker: Wer jetzt Anspruch auf bis zu 300 Euro hat
Gretel BirnbaumWohngeld als Rettungsanker: Wer jetzt Anspruch auf bis zu 300 Euro hat
Steigende Mieten setzen Rentner und Geringverdiener in Deutschland unter Druck – immer mehr Haushalte beantragen daher Wohngeld, um ihre Wohnkosten zu stemmen. Die finanzielle Unterstützung unterliegt strengen Auflagen, doch schätzungsweise zwei Millionen Haushalte könnten Anspruch darauf haben.
Das Wohngeld soll die Belastung durch hohe Mieten abfedern. Ob jemand berechtigt ist, hängt von der örtlichen Mietpreislage, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und steuerlichen Freibeträgen ab. Voraussetzung ist, dass keine anderen staatlichen Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe bezogen werden.
Die Höhe der Zahlung variiert je nach Einzelfall, im Schnitt erhalten Berechtigte rund 300 Euro monatlich. Auch Eigentümer können unter bestimmten Bedingungen einen Lastenzuschuss beantragen – eine Förderung für wohnungsbezogene Belastungen wie Kredite oder Instandhaltungskosten. Die nächste Anpassung der Leistungsbeträge steht zum 1. Januar 2027 an.
Wer Unterstützung bei der Beantragung braucht, kann sich an den SoVD in Braunschweig wenden. Dort gibt es Hilfe beim Wohngeldantrag, beim Lastenzuschuss sowie bei rentenrechtlichen Fragen. Angesichts weiter steigender Mieten bleibt das Wohngeld für viele Haushalte eine wichtige Stütze. Der SoVD bietet Beratung an, um den Antragsprozess zu erleichtern. Die nächste Überprüfung der Wohngeldsätze ist für Anfang 2027 vorgesehen.






