26 February 2026, 00:38

Zollbeamte beschlagnahmen 184 Autos – Luxuswagen und Oldtimer aus der Schweiz betroffen

Ein Diagramm auf einem weißen Hintergrund mit zwei Linien, einer blauen und einer roten, die EU- und Nicht-EU-Importe darstellen, wobei die blaue Linie sinkt und die rote Linie steigt.

Zollbeamte beschlagnahmen 184 Autos – Luxuswagen und Oldtimer aus der Schweiz betroffen

Zollbeamte in Ulm beschlagnahmten im vergangenen Jahr 184 Fahrzeuge im Rahmen einer verschärften Kontrolle gegen Schmuggel bei der Einfuhr. Bei der Aktion wurden fast 350.000 Euro an ausstehenden Zollgebühren eingezogen. Viele der beschlagnahmten Autos stammten aus der Schweiz. Die Behörden warnen, dass nicht deklarierte Importe mit hohen Strafen geahndet werden können.

Der Großteil der sichergestellten Fahrzeuge war aus der Schweiz in die EU gebracht worden – oft auf Anhängern in Richtung Osteuropa. Unter den beschlagnahmten Transporten befanden sich sowohl Luxusfahrzeuge wie Lamborghinis als auch Traktoren, Motorräder und Oldtimer. Die Preise der eingezogenen Fahrzeuge lagen zwischen 1.500 und 60.000 Euro.

Wer ein Personenkraftwagen aus einem Land außerhalb der EU importiert, muss bei der Einfuhr sofort 10 Prozent Zoll sowie 19 Prozent Mehrwertsteuer entrichten. Wer diesen Schritt umgeht, riskiert die Beschlagnahmung des Fahrzeugs und muss mit einem Verfahren wegen Steuerhinterziehung rechnen. Im vergangenen Jahr führten etwa ein Viertel der Fälle zu Geldstrafen in Höhe von insgesamt 40.000 Euro, während die übrigen Fälle noch untersucht werden.

Die verschärften Kontrollen zeigen die finanziellen Risiken undeklarierter Fahrzeugimporte auf. Mit fast 350.000 Euro an nachträglich eingezogenen Abgaben behält das Ulmer Zollamt grenzüberschreitende Lieferungen weiterhin im Blick. Wer bei der Steuer hinterzieht, muss nicht nur mit dem Verlust des Fahrzeugs rechnen, sondern auch mit weiteren rechtlichen Konsequenzen.

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